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"Volldampf voraus!" für Kunstworkshops
'Volldampf voraus!' für Kunstworkshops
23.01.2019 - 00:00 Uhr
Von Veronika Gareus-Kugel

Baden-Baden - "Volldampf voraus!" ist ein Projektformat für die sechsten Klassen der Werkrealschule Lichtental in Kooperation mit der Gesellschaft der Freunde junger Kunst (GFjK): Eine Chance, sich mit Kunst und Malerei auseinanderzusetzen, bekamen am Montag 16 Schülerinnen und Schüler.

Es war der erste von mindestens fünf Workshops in loser Folge, der im Alten Dampfbad seinen Anfang nahm. Wie oft die Klasse vor Ort sein wird, hängt davon ab, wie sich die Ausstellungen in den Mauern des Dampfbades verteilen. Die Jugendlichen sollen die Möglichkeit haben, unterschiedliche Maler und Werke kennenzulernen, erklärt im Gespräch mit dem BT Klassenlehrerin Myriam Herr. Eine Vereinbarung mit dem Kunstverein sichert der Bildungseinrichtung kompetente Hilfe bei der Umsetzung der Aktionen zu.

Dem eigentlichen kreativen Akt ging eine Führung durch die Ausstellung mit Werken von Gerhard Neumaier voraus. Seine Bilder sind noch bis zum 27. Januar im Alten Dampfbad zu sehen. Gemeinsam mit Prof. Karl Manfred Rennertz vom Kunstverein vertieften sich die Kinder in dessen Bilder und Absichten, ebenso wie in die ungewöhnliche Maltechnik (wir berichteten). Die Sechstklässler zeigten sich beeindruckt von der Akribie, Perfektion und der Technik des Künstlers sowie dem Entstehungsprozess der Arbeiten.

Alleine oder zu zweit machten sich im Anschluss die Gäste daran, die von ihrem Mentor gemachten Erläuterungen umzusetzen. Malen, ohne einen Pinsel zu verwenden: "Sie sollen die Medien der Künstler verwenden. Vielleicht fühlen sie auch so etwas wie Hochachtung, wenn sie merken, welche Schwierigkeiten die Schöpfung eines Kunstwerks macht", beschreibt Rennertz die dahintersteckende Idee.

Ohne Malerpinsel ging es jedoch nicht bei der Bemalung von Tonmasken. Diese waren bei vorangegangenen Kunstseminaren von den jetzigen Siebtklässlern angefertigt worden. Augenscheinlich machte es den jungen Malern Spaß, sich mit Farbe und Kunst auseinanderzusetzen.

Während die einen in abstrakte Farbwelten abtauchten, setzten andere realistische Akzente. Marlene und Elena gaben ihrem Bild Raum, sich zu entwickeln, Giuliano ließ einen Wald auf seinem großformatigen Karton entstehen.

Das Projekt wird durch das Programm "Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg" gefördert und von der in Baden-Baden tätigen Kulturagentin Lena Widmann unterstützt. Sie half bei der Entwicklung des individuellen Schulprofils mit. "Raum-Kunsträume" bilden die konzeptionelle Grundlage. Alle diesbezüglichen Aktionen stehen auf dieser Basis in Bezug zueinander. Am 5. Februar startet an der Werkrealschule unter dem Titel "Make Space" ein neues Vorhaben.

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