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CDU: "Wir wollen etwas für Sinzheim tun"
09.02.2019 - 00:00 Uhr
Von Christina Nickweiler

Sinzheim - Eine Liste, die mit Vertretern aller Altersgruppen und zu einem Drittel mit Frauen besetzt ist, so zieht die CDU in den bevorstehenden Kommunalwahlkampf. Bei der Nominierungsveranstaltung am Donnerstagabend wählte der CDU-Ortsverband insgesamt 21 Kandidaten. Ein Listenplatz blieb unbesetzt, da eine Person die Kandidatur kurzfristig zurückgezogen hat.





Insgesamt sieht sich das CDU-Führungsteam jedoch gut gerüstet, um sich nach einer rund zweijährigen Schwächephase personell wieder zu stabilisieren.

Wie bereits berichtet, verließ vor rund eineinhalb Jahren der ehemalige Vorsitzende Johannes Hurst die CDU-Fraktion und gründete mittlerweile eine Initiative politisch aktiver Bürger: "Gemeinsam für Sinzheim" (GfS). Mit Hurst verließen damals einige Mitglieder die CDU, sodass sich die Bemühungen um Kandidaten seit Ende vergangenen Jahres umso mehr intensiviert haben. "Die GfS ist bei den Gemeinderatswahlen ein Mitbewerber, wie alle anderen politischen Mitstreiter auch", bemerkte CDU-Fraktionsvorsitzender Gabriel Schlindwein am Rande der Versammlung gegenüber dem BT. "Mit diesen Kandidaten in den Startlöchern werden wir wieder als starker Ortsverband wahrgenommen", lobte ein altgedientes Mitglied die Bemühungen von CDU-Kommunalpolitikern, auch parteilose Kandidaten für die Gemeinderatswahlen zu gewinnen.

Laut Matthias Schmitt, der momentan zusammen mit Babette Neuhoff und Jürgen Huck den Sinzheimer Ortsverband kommissarisch leitet, gibt die Zusammensetzung der Kandidatenliste ein Stück weit die inhaltliche Marschrichtung der CDU vor. So sind unter den Kandidaten etliche Personen, die beruflich im Weinbau, in der Land- und Forstwirtschaft oder als Landschaftsgärtner tätig sind und damit nicht nur über die notwendige Haltung, sondern auch über Kompetenzen zum schonenden Umgang mit der Natur verfügen. "Wir haben viele grüne Berufe", sagte Schmitt und kündigte eine Waldaktion an, bei der die Kandidaten zusammen mit den Bürgern auf Sinzheimer Gemarkung, auf denen bereits kranke Eschen gefällt wurden, junge Eichen oder Flatter-Ulmen pflanzen werden. In den Reihen der Bewerber finden sich auch Handwerksberufe. Den Spagat zwischen dem bisherigen CDU-Ziel, Gewerbe anzusiedeln und einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen, beschrieb Schlindwein den Anwesenden folgendermaßen: Der Ausweis von neuen Gewerbeflächen dürfe nicht überdimensioniert stattfinden. "Diese Zeiten sind vorbei", sagte Schlindwein. Dennoch sieht er derzeit eine Möglichkeit, um kurzfristig zwei neue Gebiete auszuweisen. "Wir sind nicht gegen etwas, sondern wir wollen etwas für Sinzheim tun", gab Schlindwein die grobe CDU-Zielrichtung vor.

Bevor sich die einzelnen Kandidaten vorstellten, stimmte die Versammlung in geheimer Wahl dafür, dass die Kandidaten in alphabetischer Ordnung nominiert werden sollen. Diese Reihenfolge habe sich bewährt, da dann auch Personen, die nicht der CDU angehören eine Chance hätten, gewählt zu werden, sagte Schlindwein.

Die Wahlleitung übernahm der ehemalige CDU-Kreisvorsitzende Alexander Becker. Folgende Personen kandidieren für den Gemeinderat: Angelika Audet-Binz (Hausfrau), Ewald Burkhard (Schreinermeister), Alfred Ernst (Rentner), Markus Feuerstein (Büro- und Informationstechniker), Manfred Gille (Zimmermeister), Gabriele Greiner (Hausfrau), Roman Huck (Forstwirtschaftsmeister), Eva Kilgus (Rechtsanwältin), Johannes Kopp (selbstständiger Weinküfer), Ulrike Lamprecht (hauswirtschaftliche Betriebsleiterin), Babette Neuhoff (Rechtsanwältin/Personalleiterin), Thomas Opitz (Jurist), Josef Rees (selbstständiger Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister), Christiane Schababerle-Wagner (Lehrerin/Theologin), Gabriel Schlindwein (Diplom-Agraringenieur/FH), Matthias Schmitt (Forstbeamter), Klaus Seiert (Krankenpfleger), Manuel Steimer (Landschaftsgärtner), Michael Walter (Werkzeugmechaniker), Robin Walter (Fahrzeugbauer), Stephan Zeitvogel (selbstständiger Landwirtschaftsmeister).

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