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Fülle an Projekten auf den Weg gebracht
Fülle an Projekten auf den Weg gebracht
11.02.2019 - 00:00 Uhr
Von Gisela Brüning

Baden-Baden - Obwohl Caritas-Vorstandsvorsitzender Sigisbert Raithel eingangs darauf hinwies, dass seine Laudatio auf Jochen Gebele erst im Febr uar 1999 einsetze und somit das "wildbewegte" Vorleben des zu Ehrenden auslasse, boten seine Worte eine solche Fülle von Aktivitäten und gelungenen Projekten, dass sie für zwei Berufsleben gereicht hätten. Gebele wurde am Freitag für seine 20-jährige Tätigkeit als Caritas-Geschäftsführer gewürdigt.

Dabei sollte die kleine Feier im Caritas-Zentrum laut der Begrüßung von Diakon Stefan Lutz-Bachmann nur der Vorlauf sein für den weit größeren Bahnhof, der Gebele erwartet, wenn er Ende des Jahres in den Ruhestand geht.

"Mit unerschöpflicher Energie, der Leidenschaft, neue Wege zu gehen und die Fachkompetenz seines Teams mit einzubinden", sei es Gebele gelungen, den Verband mit großem Erfolg in die Zukunft zu führen, sagte Raithel. Unter seiner Führung konnten bestehende Bereiche weiterentwickelt und ergänzt, vor allem aber auch neue Projekte auf den Weg gebracht werden.

In einer nicht enden wollenden "Registerarie" schilderte der Vorsitzende die Entwicklung der Caritas, die unter Gebeles Leitung und dem Einsatz eines hochmotivierten Teams bewundernswerte Resultate zeitigte. Er zählte etwa das Stadtteil-Zentrum Briegelacker auf, die Brücke 99, den Tafel-Laden, die Wohnungslosenhilfe und viele weitere Projekte, deren Realisierung auch dem Bürgersinn von Menschen in Baden-Baden mit zu verdanken sei - stellvertretend nannte Raithel hier die Namen Metzmaier, Mühlschlegel und Scherer. Als wichtige Entwicklung hob er die Kooperation mit der Seelsorgeeinheit hervor. Sie verdeutliche, "dass Caritas neben der Verkündigung des Evangeliums und der Liturgie als dritte tragende Säule des Glaubens" einem besonderen Auftrag folge.

Jochen Gebele schien lange nichts von dem bevorstehenden Empfang geahnt zu haben, doch er reagierte schnell und souverän; zumal Enkelkind Leo den Opa fest im Blick hatte. In seiner Ansprache stand der Dank an sein "tolles Team" im Vordergrund.

Auch vergaß er nicht, dass neben ihm mit Christian Frisch, Fachbereichsleiter der Wohnungslosen-Hilfe, eine weitere hochverdiente Kraft mit 20-jährigem Dienstjubiläum im Raum stand. Seiner Assistentin Bettina Ambs widmete er ebenfalls einen Extra-Dank, die doch unmittelbar in alle Aktivitäten des Nimmermüden eingebunden ist. Einen Blumenstrauß gab's für den Überraschungsgast, Ehefrau Regina, die mit Leo kam. Dem abschließenden Familienfoto war unschwer zu entnehmen, dass hinter "jedem erfolgreichen Mann eine starke Frau" steht.

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