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Kampf gegen "extrem schnelle Chinesen"
Kampf gegen 'extrem schnelle Chinesen'
11.02.2019 - 00:00 Uhr
Baden-Baden (vgk) - Digitalisierung, Globalisierung: Die deutsche Wirtschaft steht unter Druck. Will sie a uch künftig im Konzert der großen Wirtschaftsmächte China und USA eine Rolle spielen, dann müssen die Unternehmen Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle ständig auf Markterfolge überprüfen und gegebenenfalls weiterentwickeln.

Innovation ist deshalb keine lästige Fingerübung für die Firmen, sondern notwendig für den dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sowie der gesamten Region. Darauf hoben die Vortragsredner der Veranstaltung "Innovation in Kooperation" der Innovationsallianz für die Technologie-Region Karlsruhe (TRK) und der Stadt Baden-Baden ab. Ungefähr 50 Unternehmer waren der Einladung zur Vortragsreihe mit diesen Schwerpunkten in die Räumlichkeiten der ARKU Maschinenbau GmbH im Hauenebersteiner Gewerbegebiet gefolgt.

Die Globalisierung und das Tempo, welches die Wirtschaftsmacht China in diesem Wettbewerb an den Tag legt, ist atemberaubend, formulierte Oberbürgermeisterin Margret Mergen: "Sie sind extrem schnell unterwegs." Als Stärke der deutschen Unternehmen bezeichnete sie deren gute Vernetzung und deren kleinere sowie überschaubare Einheiten. Das Spinnen von Netzwerken in diesem Bereich sei einer der Schlüssel zum Erfolg.

Dieser stellt sich nur ein, wenn Produktentwicklung, Infrastruktur und finanzielle Ressourcen in Einklang gebracht werden können, hieß es weiter. Ein Unterfangen, das Firmen mit kleinerer und mittlerer Struktur selten alleine bewerkstelligen können.

Dieser Zielgruppe galten die Betrachtungen der Referenten Dr. Djerd Horvat vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Dr. Markus Bauer von der Kontaktplattform Innovationsallianz für die TRK; Markus Spadinger vom IPEK - Institut für Produktentwicklung Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Marcus Bartle, ARKU Maschinenbau und Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der Technologie-Region Karlsruhe.

Teils auf wissenschaftlich gut fundierter Basis erläuterten sie die Relevanz des Kompetenzmanagements für die Innovationsfähigkeit von Unternehmen. Betont wurden die Wichtigkeit des Erfahrungsaustausches sowie die Nutzung von Kooperationspotenzialen von der Idee bis zur Marktreife und das Bilden von Innovationsallianzen, etwa durch die Inanspruchnahme des Know-hows der KIT-Produktentwickler.

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