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Verkehrspolitik als "wichtigste Baustelle"
Verkehrspolitik als 'wichtigste Baustelle'
11.03.2019 - 00:00 Uhr
Von Ulrich Philipp

Baden-Baden - Die Mitglieder des SPD-Stadtverbands haben am Samstagvormittag die Kandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai bestimmt. Nach einem mehr als dreistündigen Wahlmarathon in der Ooser Festhalle standen gegen 12.30 Uhr die 40 Männer und Frauen fest, die für die Genossen das Rennen um die 40 Sitze im Gemeinderat der Kurstadt antreten werden.

Dem früheren Bürgermeister Michael Geggus war das zügig vollzogene Wahlverfahren zu verdanken, in dem jeder einzelne Kandidat in geheimer Wahl von der Versammlung bestimmt werden musste. "Die SPD ist auch auf kommunaler Ebene reformfähig" begrüßte Geggus die Genossen, es müssten in Zukunft Themen mehr diskutiert und nicht tabuisiert werden. Die SPD sei die Partei, die die Lebenssituation der Menschen verbessere. Zudem habe sie Weitblick bewiesen, als sie bereits im Jahr 1998 ein e Streckenverlängerung für die Stadtbahn bis zum Augustaplatz forderte, so Michael Geggus weiter.

Der Individualverkehr war auch das Thema, das viele der Kandidaten in ihrer persönlichen Vorstellung als die "wichtigste Baustelle" in der Reihe der kommunalpolitischen Themen nannten. Die Verkehrspolitik in der Stadt sei eine der wesentlichen Aufgaben in den kommenden fünf Jahren, erklärte beispielsweise der derzeitige Fraktionsvorsitzende der Genossen im Gemeinderat, Kurt Hochstuhl. Für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sei noch immer keine Lösung gefunden, kritisierte der Leiter des Staatsarchives in Freiburg, der mit 24 Stimmen - bei zwei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen - auf Listenplatz 1 gewählt wurde. Es folgt Ulrike Mitzel mit 23 Stimmen, drei Gegenstimmen und ebensovielen Enthaltungen.

Danach wechseln sich nach dem Reißverschlussprinzip je ein Mann und eine Frau in der Liste ab. Auf Paul Haussmann folgt Karin Fierhauser-Merkel, danach kommen Werner Henn, Vanessa Blum, Werner Schmoll, Katja Habermehl-Fuchs, Joachim Knöpfel, Birgit Klingler, Bela Jacko, Eva Pfistner, Johannes Lindemann, Andrea Bronner, Peter Lüdi, Doris Hochstuhl, Günther Baur, Gabriele Hippler, Rainer Braun, Irma Tielemann, Christian Huck, Ulrike Henn, Helge Berger, Petra Feld, Herbert Klar, Maria Meesters, Jens Stein, Antje Hink, Christian Assal, Monique Moll, Martin Müller, Sabine Nachbargauer, Mustafa Kaley, Gabriele Kohler-Lyet, Stefan Roschy, Jessica Gradito, Till Carsten, Iris Bellod Eggereder, Gerhard Ovenhausen und Heidrun Kalmbacher.

Nachrückkandidaten sind Oliver Frank, Ferdinand Kühn, Helmut Faude, Olaf Köpke und Manfred Langen.

Für 20 Kandidaten ist es das erste Mal, dass sie zu einer Gemeinderatswahl in der Kurstadt antreten. Unter ihnen ist zum Beispiel der Fernsehjournalist Herbert Klar, der die Fernsehsendung Frontal 21 mit aufgebaut hat, und die frühere Pastoralreferentin Maria Meesters, die heute im Ruhstand ist.

Werner Henn, der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes stimmte seine Mitstreiter abschließend auf den Wahlkampf ein, es gelte, die Bürger der Stadt zu überzeugen.

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