Leichte Steigerung auf 56 Alarme
Leichte Steigerung auf 56 Alarme
12.03.2019 - 00:00 Uhr
Baden-Baden (bewa) - Abteilungskommandant Andreas Birnbreier hat bei der jüngsten Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehrabteilung der Stadt Steinbach den Jahrestätigkeitsbericht - unterstützt mit Bildern und Grafiken - vorgestellt. Die Wehr zählt derzeit insgesamt 92 Mitglieder.



Diese teilen sich wie folgt auf: 44 aktive Einsatzkräfte, darunter fünf Frauen, 23 Senioren, 14 Jugendfeuerwehranghörige sowie acht Kinder und drei Betreuer bei den Fire-Kids. Erfreulich seien zwei Neuzugänge bei der Einsatzmannschaft.

Bei der Einsatzzahl gab es laut Abteilungskommandant Andreas Birnbreier eine leichte Steigerung auf 56 Alarme. Im Einzelnen bedeutete dies, 30 mal zu einem Brandgeschehen, 23 mal zu Hilfeleistungseinsätzen, einmal zu einer Wachbesetzung der Hauptwache und zwei mal zu medizinischen Erstversorgungen auszurücken. Bei den 23 Hilfeleistungseinsätzen waren zwei Dekontaminierungs-Einsätze (Dekon) dabei.

Im Laufe des Jahres ist ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsprogramm absolviert, sind 41 Proben durchgeführt worden. Außerdem wurden acht Maschinisten, Atemschutz-, Führerschein- und Leiterkorbbedienungslehrgänge abgehalten. Weit über 1 400 Stunden sind hierzu aufgewendet worden. Auch Übungen für die Spezialeinsatztruppe Dekon sind - mit den neuen, vom Bund gestellten Systemgeräten - und zur Rettung behinderter oder kranker Personen abgehalten worden. Für Sicherheitswachdienste in verschiedenen kulturellen Veranstaltungshäusern musste in der Kernstadt 26 mal und in Steinbach drei mal Personal abgestellt werden. Diese Einsätze schlugen ebenfalls mit über 300 Stunden zu Buche. Hinzu kamen noch verschiedene ortseigene Veranstaltungen, berichtete der Abteilungskommandant abschließend.

Ebenso umfangreich und detailliert war der Bericht des Jugendleiters Sebastian Senn. Die acht Kinder waren bei zwölf Proben und einem Ausflug immer mit Feuereifer dabei und zeigten großen Wissensdurst. Diesen konnte die Betreuerin Eva Reinbold mit ihren Helfern immer löschen. Die 14 angehenden Jugend-Feuerwehrmitglieder kamen zu 33 Proben und elf Veranstaltungen zusammen. Verschiedene Übungen, Besichtigungen, aber auch die Prüfung zur Abnahme der Leistungsstufe 2 waren Höhepunkte.

Bei den Seniorenmitgliedern trifft sich die "Ü 65" alle zwei Monate im Gerätehaus. Wünschenswert wäre auch eine Beteiligung von aktiven Mitgliedern zum Plaudern über neue und ältere Begebenheiten innerhalb der Abteilungswehr, hieß es. Den Kassenbericht trug Kassenleiter Thomas Fauth vor. Die Kassenprüfer Sarah Wiewiora und Werner Senn hatten keine Beanstandungen. Es folgte eine einstimmige Entlastung.

Als Nachfolger in den Abteilungsausschuss wurde Ralf Schaff gewählt, für weitere fünf Jahre Jugendleiter Sebastian Senn in seinem Amt bestätigt. Ortschafts- und Stadtrat Günther Seifermann (Grüne) überbrachte die Grüße und den Dank der Ortsverwaltung. Auch der stellvertretende Stadt-Kommandant Friedrich Tannenberg dankte für die geleistete Tätigkeiten im Namen des Gesamtkommandos.

Anschließend nahmen aktive Wehrmitglieder nach bestandenen Ausbildungslehrgängen Beförderungen entgegen - zur Oberfeuerwehrfrau Ann-Kathrin Clappier, zum Hauptfeuerwehrmann Hannes Flubacher, zum Hauptfeuerwehrmann Florian Fritsch und zum Löschmeister Sebastian Senn. Geehrt wurden durch das neu geschaffene bronzene Ehrenzeichen des Landes für 15 Jahre aktive Feuerwehrzugehörigkeit mit Urkunde und Orden Tobias Antritter, Andreas Birnbreier, Hannes Flubacher, Timo Huck, Matthias Koch, Eva Reinbold, Moritz Seiler, Sebastian Senn, Marco Stadelmann, Tobias Stadelmann, Andreas Weiser und Sven Hauns. Vom Abteilungskommandanten mit einem Präsent für 20- jährige Tätigkeit innerhalb der Abteilungswehr geehrt wurde Eva Reinbold. Ehrungen mit Präsenten erhielten als beste Probenteilnehmer als erster Pascal Gegenheimer , zweiter Florian Fritsch und dritter Sebastian Senn.

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