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Marode Schule in Oos: Sanierung in Sicht
Marode Schule in Oos: Sanierung in Sicht
15.03.2019 - 00:00 Uhr
Von Harald Holzmann

Baden-Baden - Die Grundschule in Oos ist dringend sanierungsbedürftig. Die Stadtverwaltung rechnet mit Baukosten in Höhe von 590 000 Euro, um das Dach, die Fassade und die Fenster komplett zu erneuern. Ob es dafür Fördergelder vom Land gibt, ist noch unklar. Haupt- und Bauausschuss sollen das Projekt in der kommenden Woche auf den Weg bringen.

Der bauliche Zustand des Schulgebäudes in Oos ist alarmierend. Das geht aus den Unterlagen der Verwaltung für die beiden Ausschusssitzungen hervor. Die eingebauten Fenster entsprächen nicht mehr dem heutigen Standard und ließen sich teilweise gar nicht mehr verschließen, heißt es darin. Das Dach ist demnach stellenweise undicht und muss komplett neu mit Ziegeln eingedeckt werden. Marode ist auch die Verschalung der Gauben. Außerdem hat der Wilde Wein, der an der Außenwand rankt, die Fassade stark angegriffen, wie es in den Unterlagen weiter heißt. Bislang sind erst 535 000 Euro im Haushalt für die Sanierung reserviert. Der Hauptausschuss soll nun am Montag beschließen, weitere 55 000 Euro als überplanmäßige Auszahlung zu genehmigen. Dabei handelt es sich um Geld, das anderswo eingespart wurde, in diesem Fall beim Neubau der Probebühne des Theaters. Der Bauausschuss soll dann am Donnerstag grünes Licht für die Sanierung geben.

Wann mit den Bauarbeiten angefangen werden kann, ist noch unklar, da die Stadt Fördermittel vom Land bekommen will. 2018 habe man bereits einen entsprechenden Antrag gestellt. Dieser sei aber abgelehnt worden, heißt es in den Unterlagen. Fürs laufende Jahr sei ein neuer Antrag gestellt worden, die Verwaltung rechnet mit einer Förderquote von 33 Prozent. Der Haken: Vor Erteilung eines Förderbescheids darf mit den Arbeiten nicht begonnen werden. Im Falle einer erneuten Ablehnung hat die Stadtverwaltung bereits einen Plan B: Dann soll ein Zuschussantrag im Rahmen des Sanierungsgebiets Oos gestellt werden - dann könne man sogar mit einer Förderquote in Höhe von 36 Prozent der Kosten rechnen. Die Voraussetzung für die Genehmigung eines solchen Antrags sei aber ein negativer Zuschussbescheid beim Landes-Förderprogramm zur Sanierung von Schulgebäuden, heißt es in den Unterlagen weiter.

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