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Bester Erlös in Geschichte des Kongresshauses
20.03.2019 - 00:00 Uhr
Von Henning Zorn

Baden-Baden - Nach dem Abschluss der langwierigen und umfangreichen Sanierungsarbeiten ist das Baden-Badener Kongresshaus im vergangenen Jahr voll durchgestartet und erreichte beim Umsatzerlös das beste Ergebnis seit seiner Eröffnung. Darüber informierte Kongresshaus-Geschäftsführerin Nora Waggershauser gestern in einem Pressegespräch.

"Es war ein tolles Jahr, aber da gehört auch viel Glück dazu", sagte sie und berichtete von einem Umsatzvolumen von 1,7 Millionen Euro. Neu hinzu habe man zum Beispiel einen jährlichen Tiermediziner-Kongress bekommen, und die Roadshow der Deka-Bank sei so erfolgreich gewesen, dass sie 2020 erneut nach Baden-Baden kommen soll. Zurückgewonnen wurde der große Filmtheater-Kongress, und die Radiologen wollen bis zum Abschluss der Sanierung des Karlsruher Kongresszentrums in die Kurstadt kommen.

2018 verzeichnete man 120 reine Veranstaltungstage im Kongresshaus, doch hinzukommen in der Regel noch mindestens 100 Auf- und Abbautage.

Das erfolgreiche Ergebnis wurde erreicht, obwohl im Vorjahr zum Abschluss der Sanierungsarbeiten noch die Dachreparatur erledigt werden musste. Insgesamt zogen sich laut dem Technischen Leiter des Kongresshauses, Andreas Kübler, die Sanierungen am und im Haus rund sieben Jahre hin. Dafür wurde jeweils vor allem die Sommerpause genutzt.

Auf diese Weise sei es gelungen, alle Veranstalter zu halten, freute sich gestern Nora Waggershauser. Das Kongresshaus habe viele Stammkunden wie die Medizinische Woche, den Heilpraktiker- und den Orthopädenkongress, die schon seit langer Zeit an die Oos kommen. Auch Firmen aus der Region würden das Gebäude gerne für Meetings nutzen. Alle Kunden schätzten unter anderem "die wundervolle Architektur mit viel Tageslicht", die moderne Technik und die schnelle Erreichbarkeit vieler Ziele in der Stadt.

In diesem Jahr kommen wieder zwei neue Veranstalter hinzu: die L-Bank und die Straumann Group (Zahnmedizin). Insgesamt, so Waggershauser, schaffe man es, mit dem Kongresshaus schwarze Zahlen zu schreiben und auch die Pacht zu erwirtschaften. Nur bei der Bauunterhaltung und -sanierung müsse die Stadt einspringen.

Um erfolgreich wirtschaften zu können, seien durch das insgesamt elfköpfige Kongresshaus-Team intensive Akquisitions-Aktionen erforderlich. Werben müsse man dabei mit den vielen Vorteilen des Standorts Baden-Baden, zu denen unter anderem die Infra- und Wirtschaftsstruktur der Stadt und der Region sowie die gute Erreichbarkeit zählen. Allerdings werde die Aufgabe auch künftig nicht einfacher werden, meinte die Geschäftsführerin und fügte hinzu: "Die Beständigkeit bei den Veranstaltern lässt nach. Steigerungen sind für uns nur noch durch neue Formate möglich. Dazu müssen wir auch technisch auf alle Wünsche eingerichtet sein." Dabei komme besonders den Möglichkeiten der Digitalisierung eine große Rolle zu.

Für das Kongresshaus wünscht sich Nora Waggershauser, dass in Hinblick auf die Umbaupläne für den Augustaplatz "unser Vorplatz nicht kleiner wird, denn da kämpfen wir um jeden Zentimeter". Man brauche dieses Areal besonders beim Auf- und Abbau als Ladezone und zum Abstellen von Fahrzeugen. Gerne hätte man es auch, wenn öfters ein Aufbau in der Nacht möglich wäre.

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