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Danke, Osterhase: Kein Eierdetektiv geht leer aus
23.04.2019 - 00:00 Uhr
Von Conny Hecker-Stock

Baden-Baden - Traumhaftes Bilderbuchwetter bescherte den Stadtwerken den erwarteten Besucheransturm bei ihrer Einladung, 9999 von Meister Langohr persönlich auf dem Merkur "versteckte" bunte Ostereier zu sammeln. Aus nah und fern strömten Familien herbei, viele erklommen den Hausberg zu Fuß angesichts der riesigen Warteschlange an der Bahn.





Bereits morgens um 9 Uhr begann diese sich zu bilden, gut eine Stunde vor der geplanten ersten Bergfahrt. Doch angesichts des Ansturms zeigten sich die Stadtwerke flexibel und starteten den ersten Wagen 15 Minuten früher.

Die beiden Organisatoren Susanne Schwellinger und Birgit Rösch waren ganz stolz auf ihre rund 15 Helfer für diesen Tag. "Das sind alles Freiwillige, und die sind voll motiviert dabei", freuten sie sich über die Unterstützung aus den verschiedensten Abteilungen. Selbst Ottmar Frey ist an Bord geblieben und kümmerte sich auch in seinem ersten Jahr als Rentner wieder um den "Eierbus". Damit hatte er einen der wichtigsten Jobs am Samstag. Brachte er doch die kostbare Fracht auf den Berg, sorgte mit seinen Helfern für die gerechte Verteilung und passte vor allem mit Argusaugen auf, dass sich niemand direkt am Bus bediente.

Auffallend waren in diesem Jahr die vielen, ganz besonders hübsch gebastelten Körbchen der Kleinen. Als Blumengarten, Kükenkind, großes Osterei oder Meister Lampe waren die Behältnisse aufs Schönste verziert und ein richtiger Blickfang. Und sie waren häufig von bescheidenen Ausmaßen, um auch den anderen Kindern etwas zu gönnen. Die Sprösslinge konnten das Abzählen des Countdowns kaum erwarten und wären am liebsten gleich durchgestartet. Der Chef der Stadtwerke, Helmut Oehler, hatte zuvor an alle Eltern appelliert, ihre Kinder das Eierabenteuer ganz allein bestehen zu lassen, ohne strategische Unterstützung. Denn wer beim Suchen zu kurz kam, durfte in die großen, prall gefüllten Körbe der beiden "Osterhasen" Leon Niebel und Phil Reichert aus der Lehrwerkstatt greifen, sodass niemand leer ausging.

Oehler dankte seinen Mitarbeitern für die vielen helfenden Hände, aber auch den teilnehmenden Institutionen auf dem Baden-Badener Hausberg. Der neue Pächter des Merkurstübles, Lulzim Beqiri, beteiligte sich spontan an der Aktion und übernahm die Bewirtung der Besucher. Für das Wohl der Eierdetektive sorgte erstmals das Technische Hilfswerk (THW) mit Popcorn und Zuckerwatte, der Erlös fließt in die Jugendarbeit. Laut Susanne Schwellinger kann sich bei dieser seit 21 Jahren angebotenen Ostereiersuche immer ein anderer gemeinnütziger Verein engagieren - zugunsten des eigenen Nachwuchses.

Die Gleitschirmflieger der Schwarzwaldgeier boten eine große Tombola mit vielen Preisen, unter anderem riesige Schokohasen oder Plüschohren als Spielzeug. Laut Ralf Baumann, im Vorstand der Schwarzwaldgeier für die Pressearbeit zuständig, der die sehr gute Zusammenarbeit mit den Stadtwerken ausdrücklich hervorhob, gab es als Hauptpreis drei Tandemflüge zu gewinnen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) war vor Ort, und professionelles Kinderschminken zählte ebenfalls zum Angebot für den Nachwuchs. Die Kleinen drehten nach vollbrachter Suche alle Fundeier dreimal um, waren doch bei jedem Durchgang fünf Stück besonders markiert, wofür Rieseneier aus Schokolade winkten.

Susanne Schwellinger und Birgit Rösch werden seit vielen Jahren bei der Ostereiersuche von jeweils einer Familie aus Freiburg und aus Mannheim persönlich begrüßt. Unabhängig voneinander nehmen sie die weite Anreise gerne in Kauf und schwärmen von der Aktion: "Sowas gibt es nirgendwo sonst."

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