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Nach acht Monaten gehen Leiden der Anwohner zu Ende
Nach acht Monaten gehen Leiden der Anwohner zu Ende
11.05.2019 - 00:00 Uhr
Von Henning Zorn

Baden-Baden - Ein großes Aufatmen bei den Stadtwerken, bei Anwohnern und Autofahrern steht bevor: Die mit vielen Behinderungen und Belastungen verbundene Dauerbaustelle im Bereich Eichstraße/Stephanienstraße geht nun tatsächlich dem Ende entgegen, die Ampel in der Stephanienstraße wurde bereits abgestellt.

Man müsse sich bei den Anwohnern für die Belastungen entschuldigen, meinten gestern Stadtwerke-Chef Helmut Oehler und Peter Riedinger, Technik-Betriebsleiter der Werke, als sie vor Ort eine gute Nachricht verkündeten: Die Arbeiten in der Eichstraße können voraussichtlich in einer Woche weitgehend abgeschlossen werden.

Lange hat es allerdings gedauert, denn schon im September vergangenen Jahres war mit dem Großprojekt begonnen worden. In zwölf Wochen sollte eigentlich alles erledigt sein, mit der Verlegung von 350 Meter Kabel wollte man auskommen. Doch dann ist die gesamte Baumaßnahme noch während der Arbeiten kräftig angewachsen, weil man die Chance sah, hier einiges zu tun für den Aufbau des Glasfasernetzes. Hinzu kamen Überraschungen, die die Abwicklung der gesamten Baumaßnahme nicht gerade beschleunigt haben.

Insgesamt wurden letztlich in der Eichstraße (auf beiden Seiten) sowie in Teilen mehrerer Nebenstraßen und im Einmündungsbereich in die Stephanienstraße Strom-, Beleuchtungs- und Telekommunikationsleitungen ausgewechselt, wobei man letztlich auf eine Kabellänge von insgesamt 1700 Metern kam. Dabei wurden auch die Straßenlaternen erneuert und auf LED umgestellt - nachts ist es nun heller als früher in der Eichstraße.

Es mussten auch zahlreiche Hausanschlüsse hergestellt werden, was die Absperrung etlicher kleiner Baugruben erforderte. So war es auch nötig, etwa 400 Quadratmeter Gehwegplatten neu zu verlegen. Das Vorankommen für Anwohner und auch für den Straßenverkehr wurde durch all diese Arbeiten sehr erschwert.

Zeitgleich hat man bei dem kleinen Parkplatz an der Einmündung der Hardstraße in die Stephanienstraße ein Gebäude errichtet, dass künftig als zentrale Station für den Aufbau des Baden-Badener Glasfasernetzes dienen soll. Die Fertigstellung dieser wichtigen Schaltstelle ist für Ende Juni geplant.

Die gesamte Abwicklung der rund 750 000 Euro teuren Baumaßnahme, so betonte gestern Peter Riedinger, wurde durch den hier dichten Straßenverkehr sehr erschwert und verlangsamt, da somit auch der Einsatz mehrerer Baukolonnen kaum möglich war.

Die Ampelregelung an der Baustelle sorgte darüber hinaus besonders werktags im Berufsverkehr für teilweise erhebliche Staubildung auf der Stephanienstraße.

Zusätzliche Probleme gab es in der Eichstraße, wo sich an einem Haus durch Erschütterungen Teile der Fassadenverkleidung lösten. Und dann gab es noch die vermeintliche Bombe aus Weltkriegszeiten, auf die man bei den Aufgrabungen gestoßen war - die Arbeiten mussten damals sofort unterbrochen werden. Doch die Bombe erwies sich dann glücklicherweise nur als alter Wasserkessel.

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