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Erschließung der Hüfenau soll zeitnah starten
Erschließung der Hüfenau soll zeitnah starten
09.07.2019 - 00:00 Uhr
Von Nina Ernst

Baden-Baden - Bereits im Oktober 2018 hatte der Gemeinderat mehrheitlich gebilligt, das Bebauungsplanverfahren für den Gewerbepark "In der Hüfenau - westliche Erweiterung" einzuleiten. Nun soll es weitergehen: Am Donnerstag, 11. Juli, wird sich zunächst der Bauausschuss mit dem Thema beschäftigen, ehe es auf den Tagesordnungen des Hauptausschusses, des Aufsichtsrats der Gewerbeentwicklung Baden-Baden und des Gemeinderats auftaucht.


Diese Gremien müssen sich mit Folgendem befassen: Zur Sicherung und Entwicklung des Gewerbestandorts wurde festgesetzt, das Gebiet Hüfenau - im Nordwesten von Oos, westlich der Bahnlinie, bei der Firma Grenke gelegen - mit einer Größe von 155 000 Quadratmetern zu entwickeln. Diese Fläche wurde nun zweigeteilt. Der Teilbereich, auf dem die Firma Grenke erweitern möchte (rund 15 900 Quadratmeter, "Hüfenau - Erweiterung Firma Grenke"), wird ausgegliedert, damit ein separates Verfahren gestartet werden kann, um den "Ansiedlungswillen der Firma Grenke zeitnah bedienen zu können", heißt es in den Sitzungsunterlagen. Da das Grenke-Gebiet als PFC-frei gilt, könnte die Erweiterung dort zügig vorangehen. Für die Entwicklung von "Hüfenau - Erweiterung Firma Grenke" werden Kosten in Höhe von rund einer Million Euro erwartet. Vermutlich werden aber noch nicht bezifferbare weitere Mittel nötig sein. Denn "die Planung greift großflächig in Flächen ein, die als geschützte Biotope ausgewiesen sind und zudem in planfestgestellte Ausgleichsflächen im Zusammenhang mit der B3-neu-Planung".

Um den Bebauungsplan im gesamten Gewerbepark umsetzen zu können, muss das Areal aus dem Flurbereinigungsverfahren entlassen werden. "Gespräche hierzu sind mit dem zuständigen Flurbereinigungsamt Karlsruhe aufgenommen."

Für beide Teilbereiche strebt die Stadt zudem an, dass die Erschließung durch die stadteigene Gewerbeentwicklung Baden-Baden GmbH (GEBB) erfolgt. Darüber stimmen die Gremien ab. Für den größeren Teilbereich soll außerdem die Durch führung eines gesetzlichen Umlegungsverfahrens angeordnet werden. In diesem Gebiet sind rund 37 000 Quadratmeter mit PFC belastet. "Soweit Kosten entstehen, die nicht auf die Grundstückseigentümer umgelegt werden können ( etwa wegen PFC), sichert die Stadt der GEBB die finanzielle Risikoübernahme zu", heißt es weiter.

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