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Lämmchen Josefine wächst allen ans Herz
06.08.2019 - 00:00 Uhr
Sinzheim (red) - Auf dem Buchtunger Tierhof in Sinzheim werden die Besucher aktuell von einem ganz besonderen Bewohner begrüßt: Josefine, ein vier Wochen junge Lämmchen, fühlt sich zwischen den ganzen Hunden sichtlich wohl und zaubert den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht.


Die kleine Josie ist am Sonntag vor drei Wochen auf den Hof gebracht worden. Verzweifelt hätten die Leute bei ihnen angerufen, berichtet Jacqueline Grimm, Leiterin des Buchtunger Tierhofs in dem Sinzheimer Ortsteil Kartung. "Sie erzählten, dass sie das Lamm in einem Waldstück bei Reichental gefunden haben." Lauthals habe es auf sich aufmerksam gemacht, von der Mutter hätten sie nur noch Überreste gefunden.

Sie hätten nicht gewusst, wohin mit der Kleinen, "natürlich sagte ich, sie sollen sofort kommen." Da der Hof darauf nicht vorbereitet gewesen sei, "ist sofort ein Mitarbeiter zu unserem Bauer gefahren und hat wenigstens Ergänzungsfutter für neugeborene Kälber besorgt", teilt Jacqueline Grimm weiter mit. "Damit schoppelte ich die Kleine erst mal. Wir richteten ihr bei mir im Schlafzimmer eine große Hundetransportbox her und hängten eine Wärmelampe darüber", erzählt Jacqueline Grimm weiter. Denn alle zwei Stunden, natürlich auch nachts, habe sich Josefine, wie sie von dem Team des Vereins Neue Tierhilfe getauft worden ist, gemeldet und ihren Hunger bekundet.

"Anfangs nahm sie pro Fütterung nur knapp 100 Milliliter zu sich. Josefine war eigentlich nur Haut und Knochen und wirkte sehr zerbrechlich", beschreibt die Tierhofleiterin die damalige Situation. "Doch glücklicherweise nahm Josefine von Tag zu Tag zu, gewann an Agilität und Freude."

Ab dem zweiten Tag bekam sie spezielle Lämmeraufzuchtmilch und trank fleißig ihren Schoppen leer. Josefine lebt noch immer bei Jacqueline Grimm im Haus und muss auch nachts noch immer gefüttert werden. Aber nicht mehr so häufig wie in der ersten Woche. Mittlerweile sei sie superaufgeweckt, meine jedoch, sie sei ein Hund, berichtet Grimm schmunzelnd.

Aber natürlich werde sie an ihre Artgenossen gewöhnt und verbringe bereits den Vormittag unter Aufsicht auf dem Gnadenhof, denn noch sei sie zu klein, um dort unbeaufsichtigt zwischen den großen Tieren umherzulaufen. "Doch den Nachmittag verbringt Josefine meist mit ihrer Ziehmama im Eingangsbereich und im Büro des Tierheims. Dort tobt sie mit den Hofhunden umher und kuschelt mit der Hündin Kathy, die bereitwillig mit Josefine ihr Bettchen teilt." Kathy habe das Lämmchen bereits als Familienmitglied akzeptiert, berichtet Jacqueline Grimm weiter.

"Wir gehen morgens gemeinsam eine kleine Runde laufen, und auch ansonsten springt Josefine eben immer um uns herum. Beim Grillen im Garten, beim Kochen und auch beim gemütlichen Fernsehschauen am Abend, an allem nimmt Josefine teil." Es werde sicher nicht leicht, Josefine irgendwann einmal dauerhaft auf den Gnadenhof gehen zu lassen, weil man sich so sehr aneinander gewöhnt habe, weiß die Tierhofleiterin schon jetzt.

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