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"Europ"-Umbau: Investoren gesucht
'Europ'-Umbau: Investoren gesucht
11.09.2019 - 00:00 Uhr
Von Henning Zorn

Baden-Baden - Die Unterbrechung der Arbeiten beim Um- und Erweiterungsbau des Europäischen Hofs (wir berichteten) soll nur vorübergehend sein. Benötigt werden allerdings Investoren, die hier möglichst bald einsteigen.

In der vergangenen Woche hatte die plötzliche Ruhe auf einer der größten Baustellen Baden-Badens und das Verschwinden der meisten der dort tätigen Bauarbeiter für große Verwunderung in der Stadt gesorgt. Noch beim Richtfest im vergangenen Januar hatte die hiesige Tourismus-Chefin Nora Waggershauser betont, dass ganz BadenBaden dem Abschluss des Umbaus des traditionsreichen Hotels, das zu den bekanntesten Adressen an der Oos gehört, "entgegenfiebert". Daher war man nun von einer zügigen Fertigstellung bis Ende des nächsten Jahres ausgegangen.

Bekannt ist allerdings aus, dass sich die massiv gestiegenen Preise in der Baubranche bei diesem Vorhaben sehr nachdrücklich bemerkbar machen. Ursprünglich war man einmal von einem Kostenrahmen von etwa 35 Millionen Euro ausgegangen, doch in diesem Jahr sprach der Schweizer Bauherr Martin Buchli bereits von "100 Millionen Euro und mehr".

Deshalb wurde jetzt offensichtlich die Notbremse gezogen. Dies zeigt die nach mehreren BT-Anfragen gestern eingegangene Stellungnahme der projektbegleitenden PR-Agentur aus Berlin. Darin heißt es, dass die Verantwortlichen derzeit "aufgrund der deutlichen gestiegenen Baukosten" verschiedene Optionen prüfen, um den Bau dann weiterzuführen. So würden bereits erste Gespräche mit potenziellen Investoren geführt, die beim Projekt Europäischer Hof einsteigen wollen.

Wann die erhofften Geldgeber mit im Boot sein sollen, wurde gestern nicht gesagt. Man sei aber zuversichtlich, "zeitnah" eine Lösung zu finden, damit der Umbau und die Erweiterung des Traditionshotels dann weitergeführt werden können.

Offen ist allerdings momentan, wie lange sich unter diesen neuen Rahmenbedingungen eine Fertigstellung des neuen "Europs" verzögern kann. Zu weiteren Details, so hieß es in der gestrigen Stellungnahme, gebe es derzeit keine Information en.

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