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Besucherrekord im Jubiläumsjahr
16.09.2019 - 00:00 Uhr
Von Janina Fortenbacher

Baden-Baden - Die Bühnen in der Innenstadt sind abgebaut, die pinken Festival-Banner teilweise schon entfernt. Nach vier Tagen voller Musik kehrt langsam wieder Ruhe ein in die Kurstadt, das 25. New-Pop-Festival ist vorbei. Rund 60 000 Menschen strömten laut SWR 3-Programmchef Thomas Jung von Donnerstag bis Samstagabend nach Baden-Baden. Damit habe man im Jubiläumsjahr einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Die Bilanz der Vertreter von SWR 3 und der Stadt fiel gestern durchweg positiv aus.

"Für mich war es das schönste Festival, das wir in 25 Jahren veranstaltet haben", resümierte Jung begeistert. Dazu habe auch das tolle Wetter beigetragen. Die ausgelassene Stimmung unter den Besuchern gepaart mit guter Musik, die an verschiedenen Orten in der Innenstadt zu hören war, sei "faszinierend" gewesen.

Bürgermeister Roland Kaiser stimmte den Worten im Namen der gesamten Stadtverwaltung zu: "Es freut uns besonders, dass es zu keinen größeren Zwischenfällen kam", sagte er. Und das, obwohl das Sicherheitspersonal vor allem am Samstagabend jede Menge zu tun hatte: Kurzzeitig mussten die Besucherströme, die sich gegen 22 Uhr zwischen den Kurhaus-Kolonnaden in Richtung Unplugged-Bühne und Konzertmuschel bewegten, geleitet werden. "Gegen Ende der Shopping-Nacht drängten sich plötzlich alle in Richtung Kurhaus", fügte die städtische Festivalleiterin Monika Probst hinzu. Aus Sicherheitsgründen habe man sich dazu entschieden, bestimmte Bereiche auf dem Festival-Gelände abzusperren und die Masse durch geregelte Ein- und Ausgänge zu führen.

"Ich hatte das Gefühl, die Verantwortlichen hatten die Situation immer im Griff", so Kaiser. Ein Lob richtete der Bürgermeister auch an seine Kollegen vom Verkehrs- und Baumanagement. Obwohl die Stadt derzeit aufgrund der zahlreichen Baumaßnahmen etwas "gebeutelt" sei, habe im Rahmen des New-Pop-Festivals alles gut funktioniert. So habe man im Vorfeld etwa so viele Parkplätze wie möglich freigeräumt. Thomas Jung dankte der städtischen Verwaltung in diesem Zusammenhang für die gute Zusammenarbeit und für das Vertrauen der Behörden.

Laut Monika Probst habe vor allem auch das Rahmenprogramm, zu dem auch viele Einzelhändler durch verlängerte Öffnungszeiten beigetragen hatten, für die hohe Besucherzahl gesorgt. Einige waren zwar enttäuscht, dass sich nicht alle Geschäfte in Baden-Baden bei der Einkaufsnacht beteiligten, Kaiser merkte allerdings an, dass dies auch nicht so angekündigt worden war: "Es haben sich viele Partner beteiligt, die das Festival unterstützen. Dass alle Läden länger geöffnet sind, wurde so nicht kommuniziert." Wie in den vergangenen Jahren auch, gab es am Samstag vor der Wagener-Galerie wieder Live-Musik kostenlos zu erleben. Zum ersten Mal waren dafür drei Bühnen an verschiedenen Stellen in der Fußgängerzone aufgebaut worden. Dadurch hätten sich die Besuchermassen etwas besser verteilt.

SWR3-Musikchef Gregor Friedel blickte zum Abschluss noch einmal auf das gesamte Musikprogramm während des Festivals. "Zum 25. Jubiläum hatten wir uns fest vorgenommen, auch 25 Bands beziehungsweise Künstler auftreten zu lassen." Mit Tim Bendzko, der das Festival gestern Abend mit einem exklusiven Jubiläumskonzert im Theater beendete (Bericht morgen im BT), habe man einen bekannten New-Pop-Künstler mit am Start gehabt, den viele sehen wollten. "Das Konzert war innerhalb von vier Minuten ausgebucht", erinnerte sich Friedel. Es galt als eines der großen Highlights im Jubiläumsjahr.

Weitere Musik-Acts oder ein Programm auf der Live-Bühne gab es gestern allerdings nicht mehr. Die Bühne vor dem Kurhaus war bereits gegen Mittag abgebaut. Auf der Leinwand an der Konzertmuschel wurden lediglich noch Konzertausschnitte gezeigt. Die Veranstalter hätten das Sonntagsprogramm bewusst gering gehalten, so Friedel. "Unser Plan war es, genauso leicht und entspannt, wie wir am Mittwochabend mit Emeli Sandé gestartet sind, auch wieder aus dem Festival auszusteigen."

Künftig wieder nur



drei Festival-Tage

Kaiser fügte an, dass vier Tage Festival für einige Anwohner auch schnell zur Belastung werden könnten. Außerdem hätte das ausgeweitete Programm für das Jubiläumsjahr ohnehin schon einen großen Mehraufwand für alle Beteiligten mit sich gebracht. In den kommenden Jahren wird das SWR3-New-Pop-Festival deshalb wieder nur drei Tage andauern: "Dieses Konzept funktioniert seit vielen Jahren sehr gut. Daran wollen wir auch in Zukunft festhalten", resümierte Jung.

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