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Neuer Weststadt-Treffpunkt wird gut angenommen
Neuer Weststadt-Treffpunkt wird gut angenommen
24.09.2019 - 00:00 Uhr
Von Conny Hecker-Stock

Baden-Baden - Das neue Gemeindehaus St. Bernhard der Seelsorgeeinheit Baden-Baden ist einige Wochen nach der Eröffnung gut in der Bevölkerung angekommen. Die Aufbruchsstimmung kommt auch der vom Pfarrgemeinderat beschlossenen Pastoralkonzeption zugute.

Nach über 50 Jahren war ein Neubau notwendig geworden. Das alte Gebäude war nicht barrierefrei, der angeschlossene Kindergarten hatte nicht die besten Lichtverhältnisse und zu allem Überfluss regnete es in den großen Saal. Während der Baumaßnahmen erlebten nur die Kinder das Anrollen der Bagger als spaßig, erzählt Pfarrer Michael Teipel rückblickend, auf die Gemeinde warteten jedoch einige Herausforderungen: "Für gut vier Jahre waren wir sehr eingeschränkt und entsprechend alle sehr glücklich, als das Gebäude fertig war." Das neue Gemeindezentrum steht jetzt mit seinem großen, dreifach unterteilbaren Saal, der bestuhlt 200 und betischt 170 Menschen Platz bietet, den Weststädter Vereinen und Gruppen als Treffpunkt offen. Und zwar ebenso für außerkirchliche Veranstaltungen, wie Teipel betont. "Volle Hütte" herrsche bereits beim Kirchencafé donnerstagnachmittags. Für das Geschirr durfte man sich dank einer großzügigen Geste gegenüber der Gemeinde bei der Schließung des Europäischen Hofes an qualitätvollem Porzellan bedienen.

Während der untere Bereich von der Öffentlichkeit genutzt werden kann, stehen im Obergeschoss interne Gemeinderäume zur Verfügung. Wie der große Konferenzraum mit Blick direkt auf die Kirche, ein kleines Besprechungszimmer sowie der neue Treffpunkt für die Jugend. Die tat sich anfangs etwas schwer damit, nach oben zu ziehen, denn bei den früheren Kellerpartys fühlte man sich ungestörter. Doch Pfarrer Teipel ist glücklich darüber, wie schnell die neue Heimstatt angenommen und von den Jugendlichen selbst gestrichen und möbliert wurde. Der Nachwuchs soll auch hier völlig ungestört sein.

Ganz wichtig im H inblick auf die Zukunft ist dem Gottesmann die nach Auflage des Bistums vom Pfarrgemeinderat ausgearbeitete Pastoralkonzeption mit drei Schwerpunkten. Da ist einmal die Firmvorbereitung, bei der sich die Jugend künftig intensiver mit ihrem Christsein auseinandersetzen und Liturgie, Glaubensverkündigung oder Nächstenliebe ausprobieren soll. Sei das als Ministrant, in der Kirchenband, bei der Sternsingeraktion, den Gottesdiensten der Jesus-Bande oder bei der Vorbereitung der Erstkommunion. Bei der freiwilligen Begleitung alter Menschen in Pflegeheimen sind so bereits echte Freundschaften entstanden. Diese Zeit wird supervisorisch begleitet und immer wieder reflektiert. Am 12. jedes Monats wird die Jugendliturgie "Pray Station" mit jugendgerechter Musik, Impulsen und, bei Bedarf, Einzelgesprächen gefeiert. Familienpastoral ist der zweite Schwerpunkt, um diese (wieder) mit dem Glauben in Kontakt zu bringen durch familienrelevante Angebote, über Pfarreigrenzen hinweg, oder Glaubensworkshops. Bei der lebendigen Liturgie schließlich sollen neue Ideen wie vielfältige musikalische Projekte integriert, besondere Gottesdienste im Jahreskreis gefeiert und zwischenmenschliche Kontakte gefördert werden.

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