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Rad, Rolle und Handstand gemeistert
15.10.2019 - 00:00 Uhr
Von Conny Hecker-Stock

Baden-Baden - Bei der Stadtmeisterschaft im Geräteturnen gab es am Sonntag in der Rheintalhalle in Sandweier nur Sieger. Mit 78 Mädchen und 36 Jungen war die Resonanz in etwa gleichbleibend wie in den Vorjahren.

Der ausrichtende Turnverein (TV) Lichtental, mit Unterstützung des TV Neuweier, war mit der Zahl der gemeldeten Kinder und Jugendlichen ebenso zufrieden wie Heike Schneider, Spartenleiterin Turnen im städtischen Sportausschuss. Die deutliche Überzahl der Mädchen ist schon seit Jahren zu beobachten und stellte somit kein Novum dar. In zwei Durchgängen mit insgesamt 28 Wertungsklassen stellte sich der Turnernachwuchs den kritischen Augen der Wertungsrichter.

Zuerst starteten die Jahrgänge 2009 und älter. Hier haben die Mädchen traditionell nur vier Prüfungen zu absolvieren, mit Rad, Rolle und Handstand am Schwebebalken, Flic-Flac, Salto, diversen Sprüngen und Drehungen am Boden, einem Überschlag am Sprungtisch und Umschwüngen sowie Kippen am Stufenbarren. Die Jungen müssen dagegen in sechs Disziplinen antreten. Dazu zählen Umschwung, Kippe und Ablegen am Reck, Handstand, K reishochschwenk und Schwungstemme am Barren, Halten und Kraftteile an den Ringen, Überschlag und Flic-Flac am Boden und ebenfalls ein Überschlag am Sprungtisch. Am sehr schwierigen Seitpferd zeigten sie Stützen, Kreisflanken oder Scheren.

Im zweiten Durchgang am Nachmittag starteten die Nachwuchssportler der Jahrgänge 2010 und jünger. Ebenso die Teilnehmer des Kindergeräteturnwettkampfes der Altersklassen sechs bis zehn Jahre. Hier wurde neben zwei Sportgeräten jeweils noch eine Wurf- sowie eine zuvor festgelegte Überraschungsdisziplin gefordert. In dieser Altersgruppe soll einfach der Spaß am Turnen im Vordergrund stehen und noch nicht so sehr der Leistungsgedanke, erklärte Heike Schneider.

Es war goldig zu sehen, wie viele Mädchen ihr Kuscheltier als Glücksbringer unter dem Arm dabeihatten. Auch die Herzlichkeit war auffallend, mit der sich die jungen Sportlerinnen gegenseitig anspornten und bei der Siegerehrung zuerst umarmten, bevor sie aufs Podest für die eigene Preisverleihung stiegen.

Jeweils die besten drei erhielten Pokale, Urkunden gingen an alle Platzierten, zudem bekamen alle Teilnehmer eine Urkunde. Die Wettkampfleitung hatten wieder in bewährter Manier Alban und Anette Koch sowie Heike Schneider. Bei der Siegerehrung richtete die Spartenleiterin ihren Dank an den ausrichtenden TV Lichtental und den TV Neuweier sowie alle Eltern, die hinter den Kulissen geholfen hatten.

Ortsvorsteher Wolfram Birk, der die Grüße der Oberbürgermeisterin überbrachte, freute sich neben den gezeigten Leistungen besonders über die Kameradschaft untereinander: "Man muss auch mal den anderen was gönnen können." Als Präsident des Sportausschusses richtete Armin Zeitvogel einen Appell an die Ehrenamtlichen, da nur mit ihnen ein Überleben der Sportvereine gesichert sei. Ebenso wie Birk dankte er der Sparkasse Baden-Baden/Gaggenau für die finanzielle Unterstützung bei allen Stadtmeisterschaften und vielen weiteren sportlichen Veranstaltungen. Als deren Vertreter zeigte der Direktor Privatkunden, Markus Philipp, höchsten Respekt für die gezeigten Leistungen, aber auch das faire sportliche Miteinander und sprach von gerne geleisteter Unterstützung des Geldinstituts.

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