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Übungsanlage: Planung kann beginnen
Übungsanlage: Planung kann beginnen
23.10.2019 - 00:00 Uhr
Von Harald Holzmann

Baden-Baden - Die Planung für die gemeinsame Atemschutzübungsanlage der Feuerwehren von Stadt und Landkreis auf dem Grundstück an der B 500 im Heitzenacker kann beginnen: Nach dem Verwaltungsausschuss des Kreistages hat am Montag auch der Baden-Badener Hauptausschuss dem Projekt seinen Segen gegeben.

Wie berichtet, ist der Neubau einer solchen Übungsanlage notwendig, weil die bestehenden Anlagen in Kuppenheim und in der Feuerwache in Baden-Baden in die Jahre gekommen sind. Vor dem Hintergrund der Gespräche von Stadt und Landkreis über die Einrichtung einer gemeinsamen Leitstelle - diese soll im April in Betrieb gehen - sei der Landkreis auf die Kurstadt zugekommen mit der Idee einer gemeinsam betriebenen Übungsanlage für die Feuerwehr, sagte der zuständige Fachbereichsleiter Maximilian Lipp. Nach dem positiven Votum des Ausschusses könne man nun mit der Feinplanung beginnen.

Es gehe darum, die genauen Kosten zu ermitteln, sich über eine Kostenverteilung mit dem Landkreis zu einigen, zu klären, wer die Trägerschaft übernimmt, und ein Betriebskonzept zu erstellen. Lipp rechnet mit etwa 460 000 Euro Kosten und einer Förderung von 20 bis 30 Prozent durch das Land. Ziel der Verwaltung sei es, eine Kostenverteilung von 20:80 mit dem Kreis zu erreichen. Das entspreche etwa der zu erwartenden Nutzung der Anlage. Demnach werden etwa 880 Feuerwehrleute des Landkreises und 220 Einsatzkräfte aus der Kurstadt die Anlage bei Übungen oder der Ausbildung pro Jahr passieren.

Bürgermeister Roland Kaiser schwärmte geradezu von der Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen im Landkreis. Wie bei der Kooperation in Sachen Leitstelle sei auch die Zusammenarbeit bei der Übungsanlage "vorbildlich". Aufbauend darauf werde man "weitere Projekte angehen, bei denen wir gemeinsam leistungsstark sind und wo es sich bei den Kosten lohnt", betonte er. Auch die Gespräche mit dem Kuppenheimer Bürgermeister seien gut gewesen. Bürgermeister Alexander Uhlig erklärte, für den Bau der Anlage werde etwa ein Drittel des Heitzenacker-Geländes benötigt. Er freute sich, dass das seit mehr als 20 Jahren leer stehende ehemalige Militär-Areal einer sinnvollen Nutzung zugeführt werde. Hansjürgen Schnurr (CDU) hatte das zuvor bezweifelt. Er bezeichnete die Anlage als Hemmschuh für den Heitzenacker und enthielt sich als einziger Stadtrat der Stimme.

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