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Schön genug für Mister Germany?
02.11.2019 - 00:00 Uhr
Von Nina Ernst

Baden-Baden - Von der Bar im Baden-Badener Luxus-Hotel Roomers zur "Mister-Germany"-Wahl in Osnabrück: Diesen Weg geht Alex Hofmeyer. Er nimmt dort vom 14. bis 16. November am nationalen Schönheitswettbewerb teil.

Und Wettbewerbserfahrung hat der 25-Jährige schon. Gewann er doch mit 17 Jahren in seiner Heimatstadt Triberg den Titel "Mister Schwarzwald" und wurde im Jahr 2014 zum "Mister Photogenic" gekürt. Diese Auszeichnung für einen Mann, der auf Fotos besonders gut rüberkommt (fotogen), wie es Hofmeyer selbst beschreibt, trägt er auch in diesem Jahr - was für ihn nun das Ticket zur "Mister-Germany"-Wahl bedeutet. Jährlich veranstaltet die Miss-Germany-Corporation diese Veranstaltung für Männer zwischen 16 und 35 Jahren, Teilnehmer sind jene Männer, die im laufenden Jahr einen anderen Mister-Titel errungen haben, wie beispielsweise "Mister Baden-Württemberg" oder "Mister Mitteldeutschland". Gegen rund 20 Mitbewerber müsse er sich durchsetzen, erzählt der passionierte Barkeeper.

In Osnabrück gehe es darum, vor der Jury in verschiedenen Durchgängen zu punkten. Einmal in schicker Jeans, weißem Hemd und weißen Sneaker, einmal in sportlicher Kleidung mit festen Turnschuhen - so beschreibt es der Veranstalter in der Mail an die Teilnehmer. Steht denn Hofmeyers Outfit schon? "Ich muss noch einkaufen gehen", gesteht der 25-Jährige und setzt sein breites strahlendes Grinsen auf. Er weiß, dass die Titel-Anwärter zudem einen Tanz sowie eine Laufchoreografie lernen und ein Interview geben müssen. Auch Fotoshootings stehen auf dem Programm.

"Ich bin ein polarisierender Mensch. Mir gelingt es, andere Leute in den Bann zu ziehen", schätzt Hofmeyer seine Vorzüge selbst ein - zumal er mit seinen 1,78 Metern nicht gerade der Größte sei. Von Nervosität ist bei dem gelernten Hotelfachmann nichts zu spüren: "Ich bin nicht so der aufgeregte Typ!" Klar habe er eine "Grundportion Demut" vor der bevorstehenden Wahl, aber er nehme die Dinge "immer sehr locker". Denn: "Wenn man sich stresst, dann kommt man auch so rüber."

Zur Teilnahme an den Schönheitswettbewerben bewege ihn, dass er dadurch den eigenen Horizont erweitern könne - denn das sei nur möglich, indem man sich mit anderen Menschen austausche. "Ich finde es unheimlich schön, neue Sachen kennenzulernen", fasst der Neu-Baden-Badener - seit 2017 lebt er in der Kurstadt - zusammen.

Kürzlich Feuer in Tiefgarage verursacht

So schreckt er auch vor anderen Wettkämpfen nicht zurück, und hat schon an einigen Cocktailwettbewerben mitgemacht, bei denen es darum geht, sein eigenes Mischgetränk zu kreieren. Eine weitere Passion: Motorräder. Unter anderem hat er eine eigene Harley, erzählt er und muss schmunzeln. Denn jüngst ist ihm das Hobby zum Verhängnis geworden. Er war es nämlich, der beim Reparieren seines Zweirads kürzlich ein Feuer in der Tiefgarage in der Beethovenstraße ausgelöst hat (wir berichteten). Seine verbundene Hand zeugt beim Termin mit dem BT noch von dem zum Glück glimpflich verlaufenen Malheur.

Doch auch dabei bleibt der junge Mann seiner sehr positiven Art treu - und kann heute darüber lachen: "Nach jedem Tief kommt ein Hoch." Und vielleicht ist das nächste Hoch ja der Gewinn des Titels "Mister Germany"!

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