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Eberbachhalle: Schimmelsanierung wird teuer
Eberbachhalle: Schimmelsanierung wird teuer
04.11.2019 - 00:00 Uhr
Von Harald Holzmann

Baden-Baden - Der Wasserschaden im Untergeschoss der Eberbachhalle in Haueneberstein kommt die Stadt teuer zu stehen. Die Kosten für die Sanierung der sonst von den Vereinen in der Eberbachgemeinde rege genutzten Räume wird nach Schätzungen der Stadtverwaltung insgesamt etwa 700 000 Euro kosten. Das geht aus den Unterlagen für den Ortschaftsrat Haueneberstein hervor, der sich am heutigen Montag mit dem Thema beschäftigen wird.

Das Gremium diskutiert dabei nicht zum ersten Mal über das Problem, das, wie bereits mehrfach berichtet, erstmals im März 2019 der Stadtverwaltung gemeldet wurde. Damals hatte ein Hausmeister festgestellt, dass das gesamte Untergeschoss mit Jugendtreff, Vereinsräumen und Toilettenanlagen von einem erheblichen Wasserschaden betroffen und mit Schimmel befallen ist. Wie gravierend das Problem wirklich ist, wurde erst in der Folge Schritt für Schritt deutlich. Bei Untersuchungen stellte man fest, dass die Außenwand des etwa 50 Jahre alten Hallenkomplexes mangelhaft abgedichtet ist und die Drainage-Leitungen nicht fachgerecht eingebaut worden sind. Zudem war eine Entwässerungspumpe ausgefallen. In der Folge wurden die Räume für die Nutzung gesperrt. Für einige Wochen war auch die Halle selbst gesperrt, weil vermutet wurde, dass auch dort Schimmelbefall vorliegt. Das war nicht der Fall - ein dort geplantes Rockkonzert wurde aber abgesagt.

"Aufgrund des festgestellten Schimmelbefalls im Boden- und Wandbereich müssen die geschädigten Räume auf Rohbauniveau zurückgebaut werden", heißt es in den Unterlagen für den Ortschaftsrat. Gemeinsam mit Fachfirmen habe man ein umfangreiches Sanierungskonzept erstellt. Der Gemeinderat wird sich am Montag, 25. November, abschließend mit dem Thema beschäftige. Bis Frühsommer 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, hofft man im Rathaus. Damit steht fest, dass die Räume im Untergeschoss auch während der Fastnachts-Saison nicht genutzt werden können. Ursprünglich hatte man dem Ortschaftsrat in Aussicht gestellt, dass es in der närrischen Zeit eine Zwischenlösung geben könnte.

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