Schilder kümmern Fahrer nicht

Schilder kümmern Fahrer nicht

Baden-Baden (nie) - "Die Beschilderung ist eindeutig", sagt Stadtpressesprecher Roland Seiter. Gemeint sind die Regelungen entlang der Fahrradstraße/Hundewiese in der Lichtentaler Allee und den Parallelstraßen. Und doch halten sich nicht alle dran, wie uns jüngst wieder ein BT-Leser und dortiger Anwohner mitgeteilt hat. Trotz Straßenpfosten am Anfang der Lichtentaler Allee, auf Höhe des Hirtenhäuschens, die signalisieren sollen, dass an Sonn- und Feiertagen ein Befahren der Fahrradstraße untersagt ist, habe auch am Pfingstwochenende "sehr reger Autoverkehr" geherrscht. Und zwar folgendermaßen: "Viele Autofahrer nutzen ab Klosterplatz Lichtental die Allee, um dann bei den Pfosten wieder umzudrehen und dann bei der Aubrücke in die Hauptstraße einzubiegen, um dort bevorzugt gegen die Einbahnstraße Richtung Innenstadt zu fahren. Oder andere fahren regulär auf der Hauptstraße, um dann ab Aubrücke die Allee zu befahren." "Überdurchschnittlich" viele Autofahrer würden die Hauptstraße gegen die Einbahnstraße in Richtung Innenstadt nutzen.

Auch bei der Stadt ist dieses Phänomen nicht unbekannt. Seiter erklärte, dass der Gemeindevollzugsdienst (GVD) mit Sicherheit auch mal dort kontrollieren werde - man könne aber aufgrund der Aufgabenfülle nicht jeden Sonn- und Feiertag Mitarbeiter dorthin schicken. Die Lichtentaler Allee auch aus Richtung Klosterplatz oder auf Höhe der Aubrücke zu sperren sei wegen der Bewohner am Leisberg, die zu ihren Anwesen müssen, nicht möglich.

Seiter teilt weiter mit, dass im Laufe des zweiten Halbjahres am Hirtenhäuschen elektrische Poller angebracht werden sollen, damit kein händisches Aufstellen einer Absperrung mehr nötig ist. In der jüngsten Sitzung des städtischen Bauausschusses hieß es Anfang Juni, dass nach ersten Schätzungen der Bau dieser Anlage insgesamt rund 60 000 Euro kosten werde.

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