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Die Tage des Skilifts Hundseck sind gezählt
Beschlossene Sache: Die Gemeinde Ottersweier will den Skilift und die marode Talstation auf Hundseck im kommenden Jahr abreißen lassen. Foto: Gabriel
29.11.2017 - 00:00 Uhr
Ottersweier (mig) - Wo nie wieder Ski gefahren wird, da müssen auch keine Liftanlagen samt Flutlichtmasten in der Landschaft stehen. Am Montag rang sich der Ottersweierer Gemeinderat dazu durch, 2018 den alten Skilift Hundseck samt der maroden Talstation abreißen zu lassen. Gleichzeitig verabschiedete man sich mit einem Mehrheitsbeschluss von der langgehegten Idee, aus dem alten Sprungturm einen Aussichtsturm zu machen.

Die Sicht von dem Turm aus sei begrenzt, die Maßnahme deshalb nicht sinnvoll, erklärte Linus Maier für die CDU-Fraktion. In das Bauwerk sollte man "keinen Euro investieren". Vielmehr sei es am Skiclub Bühlertal, den alten Turm abzubauen, denn ihm gehöre er. Den Turm erhalten und ausbauen wollte dagegen die Fraktion der Freien Wähler. Ihn zum Leben zu erwecken, sei eine Chance auf ein Leuchtturmprojekt, meinte Dieter Kohler. Bürgermeister Jürgen Pfetzer bestätigte: "Man sieht von dort bis Hundsbach und man sieht den Nationalpark." Doch die Gemeinde habe genug Pflichten. Die Verantwortung für diesen Turm zu übernehmen, würde auf jeden Fall Folgekosten bedeuten. Deshalb sei er für den Abbau, über den er mit dem Skiclub und der Gemeinde Bühlertal weiter verhandeln wolle.

Weiterverfolgen will die Gemeinde den Plan, die beliebte Walderlebnisstation (WESO) zu erweitern und dafür einen Rast- und Spielplatz anzulegen und Waldgeister-Skulpturen aufzustellen. Dafür werden jetzt Fördermöglichkeiten aus Töpfen des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord ausgelotet. Drei Räte sehen darin keinen Sinn, wenn kein Aussichtsturm mehr angestrebt wird. Sie stimmten in diesem Punkt mit Nein.

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