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Zum Segen für andere werden
Die Sternsinger von St. Michael Bühlertal zusammen mit Pfarrer Sebastian Marcolini (rechts) und Aktionschefin Monika Mohr (vordere Reihe, rechts).  Foto: Seiler
03.01.2018 - 00:00 Uhr
Bühlertal (hes) - "Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit!" Unter dem Leitgedanken der 60. Aktion Dreikönigssingen, weltweit die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder, sind seit Jahresbeginn bundesweit 300000 Sternsinger unterwegs. So auch in den Seelsorgeeinheiten und Pfarreien der Region.

Als "Königliche Boten in hilfreicher Mission und kleine Botschafter der Liebe Gottes" machten sich gestern auch 28 Sternsinger der Pfarrei St. Michael und der evangelischen Kirchengemeinde Bühlertal auf den Weg. Mit dabei die unverzichtbaren Attribute und Erkennungsmerkmale: Weihrauch und Kreide, die Pfarrer Sebastian Marcolini segnete. Sie folgen "ihrem" Stern(-träger) durch die Straßen und Gassen der Gemeinde bis in die abgelegenen Zinken.

Bei Informations- und Schulungsterminen waren die Untertäler Protagonisten des Dreikönigssingens von "Aktionschefin" Monika Mohr, Tobias Gerspach und Pastoralreferent Sebastian Döbele für die Spendenaktion sensibilisiert worden. Rollen wurden verteilt (die Mutigsten im Team übernehmen die Rolle von König Kaspar) sowie Texte und Lieder eingeübt. Verdeutlicht wurde den Sternsingern - überwiegend Ministranten aus der Pfarrei, die schon mehrmals mitwirkten -, dass sie "Gottes Segen in die Häuser tragen und durch die gesammelten Spenden Not leidenden Kindern helfen und so zum Segen für andere werden". Ältere Ministranten helfen beim Schminken und Ankleiden. Die erforderlichen Näharbeiten für die Instandhaltung des umfangreichen Kostümfundus, oft von Eltern von Sternsingern liebevoll angefertigt, übernehmen Thea Dinger und Katja Pfliehinger.

Auf traditionellen Routen unterwegs, fröhlich singend, überbringen die Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis 14 Jahren die weihnachtliche Botschaft in die Häuser. Die frohe Kunde lautet: "Christus, dem Herrn, habt ihr freudig gegeben. Er lohne es Euch mit dem ewigen Leben." Das Anschreiben des Haussegens gehört zu den beliebtesten Aufgaben der Sternsinger. Die Inschrift 20*C+M+B+18 bedeutet: "Christus mansionem benedicat" (Christus segne dieses Haus). Vor dem Aussendungssegen von Pfarrer Marcolini befragt, was beim Sternsingen am meisten Freude bereitet, antwortet Petra (14) spontan: "Hilfsbereit zu sein und vielen Kindern in Not helfen zu können."

Tradition hat die abendliche Verköstigung der hungrig-durstigen "Königlichen" am Ende ihres Tageseinsatzes durch Sternsinger-Eltern, die auch Fahrdienste übernehmen. Morgen lädt der Pfarrer das ganze Team zum Abendessen ins Haus Mutter Alexia ein. Beim Dreikönigs-Gottesdienst am Samstag, 9 Uhr, übergeben die Sternsinger in der St.-Michaelskirche mit Stolz, was sie für Kinder in der Not gesammelt haben.

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