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Auf Partnersuche in Übersee
Christian Greilach (links) und Edgardo Malaroda sprechen über die Möglichkeit einer Partnerschaft zwischen Lichtenau und einer argentinischen Kommune. Foto: Stadt
31.03.2018 - 00:00 Uhr
Lichtenau/Berlin (red) - Die Stadt Lichtenau hat zwar Erfahrung mit internationalen Partnerschaften, die Entfernungen zu Lichtenberg in Frankreich und Serrungarina in Italien sind aber überschaubar. Zumindest im Vergleich zu Argentinien. Bürgermeister Christian Greilach lotet derzeit die Möglichkeiten einer Partnerschaft mit einer Kommune in der südamerikanischen Republik aus. Dafür traf er sich mit dem argentinischen Botschafter Edgardo Malaroda in Berlin.

Bereits zu seiner Zeit als Generalkonsul in Frankfurt hatte Malaroda Kontakt zu Lichtenau gesucht. Hintergrund ist nach Angaben von Greilach, dass Argentinien seine Beziehungen zur Bundesrepublik Deutschland intensivieren möchte. "Dabei sollen Verbindungen auf kommunaler Ebene eine besondere Rolle spielen. Sie sollen Menschen zusammenbringen und schließlich auch den Austausch zwischen den Verwaltungen, der Wirtschaft aber auch der Kultur fördern", heißt es in einer Mitteilung der Lichtenauer Verwaltung.

Das Hanauerstädtchen sei dabei unter anderem wegen seiner Lage am Rhein in den Fokus gerückt. Auch in Argentinien beschäftigten sich die Kommunen entlang des Paraná-Flusses mit den Themen Hochwasserschutz sowie dem Umgang mit Natur- und Umweltschutz an Gewässern.

Nachdem Generalkonsul Malaroda zwischenzeitlich zum Botschafter berufen worden war, lud er Bürgermeister Greilach jetzt zu einem Gespräch nach Berlin ein, um die Anknüpfungspunkte genauer ausloten zu können. Dabei bekräftigte der Botschafter, der studierter Volkswirt ist, seine Haltung, dass der gemeinsame Austausch zwischen Ländern vor allem dann nachhaltig sei, wenn man auch die kommunale Ebene einbinde.

Bürgermeister Greilach pflichtete dieser Haltung bei und ergänzte, dass eine Partnerschaft und damit auch der Austausch nur dann von Erfolg gekrönt würden, wenn man die Bürger sowie die Vereine für diese Idee gewinnen könne. Dies hätten die Erfahrungen mit den Partnerschaften zu Lichtenberg und Serrungarina gezeigt.

Beide Seiten bekundeten gegen Ende des Gespräches nochmals ihr Interesse an einer engeren Zusammenarbeit, auch deshalb, weil man durchaus Möglichkeiten des Austausches zwischen den Bürgern auf musikalischer, sportlicher und kulturelle Ebene sehe. Botschafter Malaroda und Bürgermeister Greilach verständigten sich darauf, die Möglichkeit und das Interesse an solch einer Partnerschaft weiter auszuloten und dafür in Kontakt zu bleiben. Sollten Lichtenauer Bürger und Vereine Interesse an einem Austausch haben, steht Greilach gern für Gespräche bereit. Auch Malaroda hat in Aussicht gestellt, die Stadt einmal zu besuchen.

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