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Schon wenige Quadratmeter helfen enorm
Bienenexperte Manfred Kraft unterstreicht die Bedeutung heimischer Wildblumenwiesen für die Artenvielfalt. Foto: Denker
05.04.2018 - 07:01 Uhr
Bühlertal (red) - Rund 30 Teilnehmer haben sich im Haus des Gastes in Bühlertal über die richtige Anlage und Pflege naturnaher Blühflächen im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord informiert. Das Seminar, das im Rahmen des Projekts "Blühender Naturpark" stattfand, war laut einer Pressemitteilung innerhalb kürzester Zeit ausgebucht.

"Aufgrund der großen Resonanz wird es vor der Aussaat im Herbst einen weiteren Termin geben", kündigte Naturpark-Projektmanagerin Lilli Wahli an. Unter den Anwesenden waren unter anderem Stadt- und Landschaftsgärtner, Bauhof-Mitarbeiter sowie interessierte Imker aus dem Naturpark.

"Unser Ziel ist es, naturnahe Blühflächen zu schaffen", erklärte Manfred Kraft, Obmann für Bienenweiden beim Landesverband Badischer Imker. Um dies zu erreichen, sollten die ausgesäten Wildblumensamen nicht nur regionalen Ursprungs, sondern auch mehrjährig sein. Einjährige Mischungen seien anfangs zwar schön anzusehen, aber nicht nachhaltig, so Kraft weiter. Auch Ernst Rieger, Geschäftsführer des Saatgutherstellers Rieger-Hofmann aus Blaubeuren, unterstrich die Bedeutung der richtigen Saatgut-Auswahl. "Wer artenreiche Wildblumenwiesen, Säume und Blühflächen anlegen will, muss sich nach der Natur richten", so Rieger. Zudem sei die Bodenvorbereitung für den Erfolg ausschlaggebend. Die einzelnen Schritte wurden anschaulich anhand von Bildern gezeigt - häufige Fehler und Missverständnisse sollen auf diese Weise reduziert werden. Insbesondere die korrekte Vorbereitung der Fläche interessierte die Teilnehmer der Veranstaltung. So muss der Boden gefräst oder umgegraben werden, alte Rasensoden und Wurzelunkräuter gehören entfernt. Im Anschluss gelte es, ein feinkrümeliges Saatbeet zu schaffen.

Die Saat wird - vermengt mit Sand, Sägemehl oder Maisschrot - per Hand oder mit einer Maschine obenauf gestreut. "Entscheidend ist das Andrücken oder Anwalzen des Saatguts", so Rieger weiter. Idealer Zeitpunkt zur Aussaat sei neben dem Frühjahr von März bis Mai insbesondere der Herbst - am besten kurz vor dem Beginn feuchter Witterung. Im Lauf des Jahres sollte die Fläche zudem einmal gemäht werden.

"Nicht nur auf öffentlichen Flächen, sondern auch in Privatgärten können einige Quadratmeter Wildblumenwiese einen großen Nutzen für Insekten haben", warb Bienenexperte Manfred Kraft für ein breitgefächertes Engagement beim Projekt "Blühender Naturpark".

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