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Schlagerfans jeden Alters in Stimmung gebracht
22.05.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (wv) - Die Schlagerparty, eine Premiere in der langen Reihe der Pfingstmusikfeste, fand großen Zuspruch: Nachdem Balzhofen in den vergangenen sechs Jahren dem Rock'n'Roll gehuldigt hatte, strömten am Samstagabend Schlagerfans zur 66. Ausgabe des Musikfests der Harmonie Balzhofen. Die Live-Show-Band "Familie Hossa" brachte im Festzelt bei der St.-Anna-Kapelle Fans aller Altersklassen mächtig in Stimmung.

Begonnen hatte das Fest mit der kleinen Formation der Balzhofener Harmonie, auch diese unter musikalischer Leitung von Patrick Groß. "Auf der Vogelwiese", was oft blasmusikalische Auftritte stimmungsträchtig ins Finale führt, ließ sie schon im Prolog erklingen.

Vorsitzender Joachim Kühnhöfer würdigte die Unterstützung, die der Musikverein bei der Festorganisation durch die Dorfgemeinschaft erfährt, insbesondere durch Feuerwehr, Obst- und Gartenbauverein, Frauengemeinschaft, Maibaumteam und ortsansässige Firmen. "Balzhofen mit seinen nur 700 Einwohnern darf mit Recht stolz darauf sein, das Traditionsfest in solch einer Größenordnung durchzuführen", meinte Kühnhöfer und dankte dem Ortsbeauftragten Thomas Haunß, der als Ressortleiter des Vereins die wichtige Funktion des Festwirts ausfülle. Oberbürgermeister Hubert Schnurr lobte: "Es ist beeindruckend, was hier in Balzhofen auf die Beine gestellt wird." Assistiert von Sven Kohla, dem Vertreter der Brauerei, trieb Schnurr mit zweieinhalb Hammerschlägen den Zapfhahn ins Fass. Das gelang ohne Bierfontänen-Dreingabe. Anstatt des auf der Münchner Wies'n gebräuchlichen "Ozapft is" meldete das Stadtoberhaupt badisch: "'S lauft".

Die Live-Show-Band "Familie Hossa" könnte Unmögliches möglich machen: Sie könnte an zwei Orten gleichzeitig auftreten, denn alle Musikerpositionen sind sicherheitshalber doppelt besetzt. Beim Pfingstmusikfest spielte die Besetzung mit Michael Hopka, Gitarrist aus Gießen und einer der beiden Bandleader, auf. "Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein", tönte knackig von der Bühne und leitete eine kurzweilige Reise durch die Schlager-Epochen ein, von den 70er Jahren bis heute.

In hoher musikalischer Qualität, dazu mit sicht- und hörbarem Spaßfaktor agierten die acht Mann und die eine Frau auf der Bühne, Sängerin Maria Rahtke. Die Sächsin tarnte sich mit akzentfreiem Hochdeutsch und schlüpfte stimmlich gekonnt in die Rolle Marianne Rosenbergs: "Er gehört zu mir wie mein Name an der Tür..."

Die Band spielte die Stärken ihrer großen Besetzung aus: Trompete und Saxofon setzten knackige Akzente, der Bandleader ließ mit seiner E-Gitarre rockige Riffs am Schlagerhimmel aufleuchten, und die drei Leadsänger sorgten für Abwechslung, wobei auch ein männlicher Akteur auf beachtlichen Plateausohlen balancierte. Show-Elemente kamen auch nicht zu kurz, etwa als "Familie Hossa" den Dschinghis-Khan-Superhit "Moskau" in Kostüm mit Tanzschritten russisch kolorierte. Die Stimmung stieg und stieg. Umgekehrt proportional dazu schwand der freie Platz vor der Bühne. Das Publikum funktionierte die im Zelt verteilten Stehtischchen zu "Wandertischchen" um, bis direkt an der Rampe der Bär steppte und das Publikum mitsang: "Ein Hoch auf uns, auf dieses Leben, auf den Moment, der immer bleibt". Der großartige Moment blieb in der Schlagerparty von "Familie Hossa" bis zum Ende der Geisterstunde.

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