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Füchse begeistern mit Känguru-Sprüngen
23.05.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (wv) - Musikalische Qualität, pfiffige Ideen und heiteren Charme vereinte der Polka- und Stimmungsabend. "Die Polkafüchse" mit Patrick Groß und Stefan Seckler als den beiden "Leitfüchsen" krönten damit den mit kurzweiliger Blasmusik getränkten, vom Wetter verwöhnten Montag des 66. Pfingstmusikfests.

Dieses vom Musikverein "Harmonie" veranstaltete Ereignis erfüllt eine wichtige Funktion als Schau- und Hörbühne der Blasmusik der ganzen Region. Schon am Sonntagnachmittag konnte sich das zahlreiche Publikum an blasmusikalischem Können delektieren. Dafür, dass kein Musikant mit trockener Kehle aufspielen musste, sorgte Mario Reith als beispielhafter "Mundschenk der Harmonie".

Der Musikverein Baden-Lichtenthal spielte präzise und zupackend auf, dirigiert von Jürgen Ramin. Er ist als Blasorchesterleiter ein Phänomen, zählt 82 Lebensjahre, von alt keine Spur, und dirigiert seit 49 Jahren die Lichtenthaler. Diese setzten solistisch mit "Elefant und Mücke" ein Ausrufezeichen, in dem Hanna Mörmann (Piccoloflöte) und Noah Schuhmacher (Tuba) ein apartes musikalisches Zwiegespräch führten. Viel Beifall erntete auch der von Armin Kraus dirigierte Musikverein Ottersdorf, der das Publikum mit einer gut sortierten Mischung unterhielt.

Der vom gastgebenden Musikverein "Harmonie" und dem Kirchenchor Ottersdorf musikalisch gestaltete "Gottesdienst im Festzelt" bestätigte sich am Montag als weithin beliebter geistlicher Mittelpunkt des Fests. Pfarrer Thomas Fuchs ging in der Predigt auf Trumps "America first" ein, um die negativen Wirkungen des Egoismus' auf allen Ebenen kritisch zu beleuchten.

Danach servierte das Fest Blasmusik satt, die Herbert Irslinger, erfahrener Experte der Elektroakustik, dem Publikum exzellent zu Ohren brachte. Der Musikverein Neuweier spannte im Frühschoppen einen attraktiven Bogen vom Marsch "Kaiserin Sissi" bis zum feurigen "El toro loco", und Dirigent Alexander Wurz blies als Euphonium-Solist hochvirtuos den "Türkischen Marsch".

Der Musikverein Orgelfels" Reichental, dirigiert von Diana Jourdan, bot zur Kaffeestunde Volkstümliches wie den "Egerländer Fuhrmannsmarsch" und Welthits im "Udo Jürgens Medley" vergnüglich dar. Unter der Leitung von Simon Huck d. Ä. agierte der Musikverein Sinzheim klangschön, dynamisch und rhythmisch ausgefeilt.

Es bereitete rundum Freude, den "Polkafüchsen" zu lauschen und sich an ihren verschmitzten Showeinlagen zu erheitern. Humor mit Charme brachte Moderator Benjamin Fink ein. Mit rundem Flügel-Tenorhorn-Klang und sattem Bassfundament spielten die "Füchse" auch die "Fuchsgraben-Polka".

Stefan Groß (Tenorhorn) und Patrick Groß (Flügelhorn) gurrten als "Zwei Turteltauben". Als von Bravorufen gefeierte Könner erwiesen sich ebenfalls "Friedel" Andreas Friedmann und Simon Schaaf in "Das Flügelhorn im Rucksack", Posaunist Stefan Hirn im "Maxglaner Zigeunermarsch", Piccolo-Trompeter Patrick Groß in Abbas "Arrival", Schlagzeuger Simon Hirth in der "Löffelpolka" und Posaunist Patrick Köppel in "Hey Jude".

Klaus Groß besang amüsant "Waldemar, den Regenwurm". In der "Südböhmischen Polka" bedienten Sofia Gehls und Carina Groß witzig als "Umklammerungsduo" eine einzige Klarinette: Die eine blies, die andere griff. "Friedel" Friedmann bewies, längs durchs Zelt hüpfend, dass auch Musiker zu "Känguru-Sprüngen" fähig sind.

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