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Neue Festmeile am magischen Bühlot-Dreieck
04.06.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (urs) - Schon von weitem hört man flotte Polkamusik durch das Bühler Sonnengässchen schallen. Dort herrschte am Samstag um die Mittagszeit reges Treiben: Junge Frauen im Dirndl servieren Weiswürst, auf den altehrwürdigen Mauern der Bühlot liegen gemütliche Lammfelle, um sich auszuruhen, fröhliche Menschen sitzen an Biertischen und schlürfen eine Maß oder eine leckere Erdbeer-Minzbowle.

Kurzum: Bühl ist (wieder einmal) um eine kulinarische Attrakktion reicher, denn die Drei vom Bühlot-Dreieck, Lutz Raeck (Gecco, Lifestyle), Martin Foshag (Badischer Hof) und Philippe Schutzenbach (Schwanen) wollen die Zwetschgenstadt um einen Publikumsmagneten erweitern. Geplant ist eine Veranstaltungsreihe, die in diesem Sommer mit insgesamt drei Events das Sonnengässchen mit Leben erfüllen und das ohnehin schon großzügige städtische Fest-Portfolio ergänzen sollen.

Am Samstag fand sozusagen der Testlauf statt. Wie brachte es Lutz Raeck bei der Eröffnung auf den Punkt: "Wir wollen aus dem schönsten Gässchen von Bühl einen neuen Hotspot machen!"

Dass das historische Bühler Gässchen, direkt an der idyllischen Bühlot gelegen, einer der schönsten Orte in der Zwetschgenstadt ist, gilt als unbestritten. Zusammen wollen die drei Gastronomen jetzt ein neues Kapitel aufschlagen und "dem gesellschaftlichen Leben in der Stadt weitere Impulse verleihen und ein starkes Zeichen für Bühl setzen", erklären Lutz, Foshag und Schutzenbach unisono. Foshag ergänzt: "Eine Stadt ist so attraktiv wie ihre Angebote. Unser Ziel ist es, aus diesem Dreieck eine eigene Marke zu machen."

Um das Sonnengässchen mit quirligem Leben zu erfüllen, soll als Höhepunkt der neuen Veranstaltungsreihe am 14. Juli das Bühlot-Bachfest von 13 bis 23 Uhr über die Bühne gehen. Vorgesehen sind mehrere Bands. "Schmidt & Ritter" aus Karlsruhe haben bereits zugesagt), für den musikalischen Ausklang wird ein DJ sorgen.

Apropos Bühne: Als Gag war eine solche über der Bühlot vorgesehen, was auch auf Sympathie der Stadtverwaltung stieß, nicht aber das Gefallen der zuständigen, beim Landratsamt angesiedelten Gewässerbehörde fand. Vor der Absage hatte sich ein erfahrener Bühnenbauer die Situation vor Ort bereits angesehen und unter bestimmten Auflagen als absolut machbar eingestuft.

Martin Foshag bedauert die Entscheidung aus Rastatt, aber so ganz abgeschrieben hat er das Projekt "Schwimmende Bühne" noch nicht. "Wir versuchen noch alles, dass es klappt", lacht er zuversichtlich.

Mit oder ohne Bühne: Im Wasser soll das erste Bühlot- Bachfest ein unvergessenes Erlebnis bleiben. Tische und Bänke im Wasserbett sind ebenso ein Thema wie eine Illumination und flotte Musik. "Alles ist noch ausbaubar", schmunzelt das Trio zuversichtlich. Von der Hauptstraße über die Sonnengasse bis zum Schwanen und auch auf der Terrasse des Badischen Hof kann an diesem Tag gefeiert werden. Das Abschlussfest dieser kulinarisch-musikalischen Veranstaltungsreihe endet schließlich mit Jazz & Tapas/Antipasti am 1. September. Beginn ist um 10.30 Uhr mit offenem Ende.

Und wie wird es weitergehen? "Schau mer mal!", grinst Lutz Raeck. Ideen haben sie noch genug, um diese "bisher ein wenig vernachlässigte Ecke von Bühl" (Foshag) endlich mit Leben zu erfüllen. Am Samstag wurde erst einmal in vollen Zügen geschlemmt und dem Rauschen der Bühlot gelauscht.

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