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Mehr Platz für Urnen
Auch in Schwarzach beträgt der Anteil an Urnenbestattungen mittlerweile fast 70 Prozent. Foto: Gangl
06.06.2018 - 00:00 Uhr
Rheinmünster (ar) - Nachdem bereits in Greffern, Söllingen und Stollhofen auf die vermehrte Nachfrage nach Urnenbestattungen und pflegeleichten Grabanlagen reagiert wurde, soll nun auch der Friedhof in Schwarzach entsprechend umstrukturiert werden. In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Montagabend vergab das Gremium einvernehmlich den Auftrag zur Herstellung von Friedhofswegen und neuen Grabfeldanlagen.

Bereits vor zwei Jahren hatten sich Ortschaftsrat, Technischer Ausschuss und Gemeinderat Gedanken über eine neue Konzeption für den Schwarzacher Friedhof gemacht. "Wir haben noch sechs Stelenplätze, aber durchschnittlich 18 Bestattungen im Jahr", hatte Ortsvorsteher Manfred Huber damals informiert. In einer Projektstudie wurden neue Strukturen für den Friedhof aufgezeigt, und auch die bis zum Jahr 2048 freiwerdenden Gräber wurden in die Studie einbezogen. Viele Gedanken hat man sich in Rheinmünster um die Gestaltung der Friedhöfe gemacht. Auch in Schwarzach sollte langfristig eine neue Struktur mit mehr gestalterischen Flächen auf dem Friedhof vorangebracht werden.

Aus diesem Gesamtkonzept entwickelte sich ein erster Schritt, mit dem auf die große Nachfrage nach Urnenbestattungen reagiert wurde. Zwischenzeitlich beträgt der Anteil der Urnenbestattungen auch in Schwarzach fast 70 Prozent. Nachgefragt werden in dem Ortsteil aber auch gärtnerisch gepflegte Gemeinschaftsgrab- und Urnenstelenanlagen.

Die ersten drei Stelen wurden bereits vor längerer Zeit in einer durch Hecken abgetrennten Nische aufgestellt. Nun sollen drei weitere Stelen in unmittelbarer Nachbarschaft sowie ein Urnengemeinschaftsgrab mit 22 Grabstellen auf dem westlichen Teil des Friedhofs angelegt werden. Vorgesehen sind zudem eine mittige Bepflanzung und eine gepflasterte Aufenthaltsfläche, wie Bauamtsleiter Konrad Reith mitteilte.

Den Auftrag erhielt die in Rheinmünster ansässige Firma Brombacher zum Angebotspreis von rund 46000 Euro. Die Arbeiten sollen Ende August beginnen und bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. "Wir wollen so fertig werden, dass dann die Pflanzarbeiten durchgeführt werden können", so Konrad Reith.

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