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Latente Gewittergefahr verhindert den großen Ansturm
Die Besucherzahlen im Freibad sind bislang zufriedenstellend, aber nicht so überragend wie im Frühjahr 2017. Foto: Margull
08.06.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (sie) - Die Voraussetzungen waren an vielen Tagen gar nicht schlecht: Seit der Öffnung des Bühler Freibads am 15. Mai heizte Petrus der Zwetschgenstadt mehrere Male ordentlich ein. Trotzdem ist der ganz große Ansturm auf die Becken bislang ausgeblieben. Stadtkämmerin Johanna Balaskas spricht von einem "normalen Saisonauftakt". Nach wie vor angespannt ist die Lage an der Personalfront. Schließtage wie beispielsweise in Gernsbach sind aber kein Thema.

Rund 14400 Besucher zählte das Schwarzwaldbad im Mai insgesamt, wobei rund 9500 davon auf die zweite Hälfte des Monats entfielen, als nicht nur das Hallen-, sondern auch das Freibad geöffnet hatte. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein deutlicher Rückgang. Im Mai 2017 suchten fast 20000 Besucher Abkühlung. Der Wonnemonat verwöhnte die Bühler damals aber mit Bilderbuchwetter. Vor allem das Pfingstwochenende war im vergangenen Jahr mit bis zu 3000 Besuchern pro Tag außergewöhnlich gut. Der diesjährige Spitzentag des Monats war am 27. Mai - und zählte mit 1500 Gästen gerade mal die Hälfte. "Es ist schade: Es ist eigentlich sehr warm, aber es herrscht oft eine latente Gewittergefahr", analysiert Balaskas die Situation. Unwetterwarnungen seitens des Deutschen Wetterdiensts würden ebenfalls ihren Teil beitragen. Dabei besteht aus Sicht der Kämmerin auch an solchen Tagen, an denen es noch knallen könnte, keine Gefahr im Schwarzwaldbad: "Sobald tatsächlich ein Gewitter aufzieht, räumt unser Personal ohnehin die Becken", betont sie.

Der Mitarbeiterstamm des Bads liegt derzeit bei 17 Beschäftigten, darunter viele in Teilzeit. "Die Personaldecke ist schon sehr dünn", meint Balaskas. Der Betrieb könne damit aber an sieben Tagen pro Woche aufrecht erhalten bleiben. Die Stammbelegschaft erhält aktuell Unterstützung von drei Mini-Jobbern. In diesem Bereich ist die Stadtverwaltung händeringend auf der Suche nach weiteren Kräften. "Zur Hochsaison benötigten wir sicher ein Dutzend Mini-Jobber, um alle Einsatzzeiten abdecken zu können", ruft Balaskas Interessenten auf, sich bei der Verwaltung zu melden.

Dass die Besucherfrequenz noch deutlich anziehen wird, daran hegt sie keinen Zweifel. Der Juni-Auftakt gibt schon Anlass zur Hoffnung. So wurde am vergangenen Sonntag mit 1900 Besuchern ein vorerst neuer Saisonbestwert aufgestellt.

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