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Vom Grünschnitt zum hochwertigen Bodenverbesserer
Bei Führungen mit anschließendem Blick aus der Höhe werden Betriebsabläufe und Maschinen erläutert. Hegmann
12.06.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (hap) - Seit 30 Jahren besteht inzwischen die Firma Umweltpartner Vogel AG. Nachdem er bereits als Gärtnerlehrling festgestellt hatte, dass das Kompostieren von Grünschnittabfällen immer mehr aus der Mode kommt, eröffnete Franz Vogel im Mai 1988 die erste kommerzielle Kompostanlage in Baden-Baden. 1994 wurde der Betrieb aus Kapazitätsgründen neben die Bühler Kläranlage nach Vimbuch verlegt. Am Sonntag lud Franz Vogel zum Tag der offenen Tür ein.

Die Besucher hatten an diesem Aktionstag Gelegenheit, bei Führungen auf dem Betriebsgelände die verschiedenen Arbeitsschritte zur Aufbereitung von Grünabfällen in Kompost als hochwertigen Bodenverbesserer zu sehen. Die Herstellung der weiteren Produkte Mulch und Rinden, Erden und Substrate sowie Biomasse und Brennholz wurde ebenfalls anhand der ausgestellten Maschinen und Informationstafeln erläutert.

Mehrere weitere Aussteller informierten über Landtechnik, natürliche Dünger oder die Verwendung von Kräutern. Zur Abrundung der sehr gut besuchten Veranstaltung hatten Franz Vogel und Tochter Birgit ein buntes Unterhaltungsprogramm auf die Beine gestellt. Ein Forstarbeiter mit Kettensäge demonstrierte, wie aus einem Baumstamm ein Kunstwerk wird, die Kleinen konnten mit Tret-Gabelstaplern herumkurven oder sich beim Kinderschminken in Schmetterlinge verwandeln lassen.

Mehrere Foodtrucks boten ihre kulinarischen Produkte an, in der Cocktailbar gab es leckere Spezialitäten und im Festzelt sorgten die Trachtenkapelle Obersasbach und Klemens Kammerer für Volksfeststimmung. Alle Besucher, die der Umwelt zuliebe mit dem Fahrrad kamen, erhielten ein Überraschungsgeschenk.

Auch ein anderes Thema, das die Firma schon länger beschäftig, hatte einen Platz beim Tag der offenen Tür. Seit mehr als vier Jahren wird Franz Vogel als Urheber der Kontaminierung vieler Ackerflächen in der Umgebung mit Per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) verdächtigt. Er ist nach wie vor der Meinung, dass er nicht der Urheber ist, und verweist dabei auf das bisherige Fehlen von juristisch belastbaren Beweisen. Aus diesem Anlass hatte er Dr. Rainer Kluge (Sachverständiger für Kompostfragen) und Dipl.-Ing. Hans-Norbert Marx (Sachverständiger für Umweltfragen) eingeladen, die an einem Infostand die Fragen der Besucher beantworteten.

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