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"Täter zur Rechenschaft ziehen"
'Täter zur Rechenschaft ziehen'
27.06.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (red) - Ein Hund starb, nachdem er beim Spaziergang einen präparierten Köder gefressen hatte. Eine Katze wurde angeschossen und musste notoperiert werden. Beide Fälle von Tierquälerei aus jüngster Zeit in Bühl haben jetzt die Tierrechtsorganisation PETA auf den Plan gerufen. Sie setzt Belohnungen von jeweils 1000 Euro zur Überführung der Täter aus.

"Bitte helfen Sie mit, diese hinterhältigen Anschläge auf die vierbeinigen Familienmitglieder aufzuklären", appellierte Judith Pein gestern in einer Pressemitteilung von PETA. Pein ist als "Tierschutzdetektivin" bei der Sendung "hundkatzemaus" des TV-Senders VOX bekannt. Sie führt auch international investigative Recherchen durch und dokumentiert Tierquälerei. Zu den Bühler Fällen wird sie wie folgt zitiert: "Die Täter müssen für ihr gewaltsames Vorgehen zur Rechenschaft gezogen werden." Tierquälerei sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und könne mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Pein weiter: "Wer einem wehrlosen Tier so rücksichtslos Schmerzen zufügt, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück."

Der Polizeimeldung nach war ein Irish Setter Ende der vorvergangenen Woche nach einem Spaziergang im Bereich des Hugo-Fischer-Wegs/Affentaler Wegs in Bühl gestorben. Der Hund hatte vermutlich auf einer Wiese einen Köder mit scharfkantigen Metallstücken gefressen.

Vor einer Woche wurde ein dreijähriger Kater in der Johann-Fraaß-Straße Opfer eines Tierquälers. Das Tier verhielt sich ungewöhnlich, als es von einem Freigang in sein Zuhause zurückkehrte. Bei einer tierärztlichen Untersuchung wurde eine Kugel im Bauch der Katze festgestellt. Ein unbekannter Täter hatte mit einer Luftdruckwaffe auf sie geschossen. Der Kater musste sofort operiert werden, da seine Harnröhre durch den Schuss verletzt wurde. Die Tierhalterin erstattete Anzeige und setzte eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise aus, die den Täter überführen.

Um die Suche nach den Tätern zu unterstützen, erhöht PETA diese Belohnung um weitere 1000 Euro und bietet im Fall des getöteten Hundes ebenfalls 1000 Euro für Hinweise, die zur Verurteilung des Tierquälers führen. Die Polizei nimmt Zeugenhinweise unter (07223) 990970 entgegen.

Die Organisation setzt nach eigenen Angaben regelmäßig Belohnungen in Fällen misshandelter oder ausgesetzter Tiere aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen. Kontakt: (1520) 7373341, E-Mail: info@peta.de.

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