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Hochkultur in bezaubernder Abendstimmung
Ballons zum Finale: Unter Leitung von Michael Anarp singen sich junge Akteure in die Herzen der Zuhörer. Foto: Horcher
02.07.2018 - 00:00 Uhr
Schwarzwaldhochstraße (eh) - Ideales Open-Air-Wetter war am Samstagabend dem Musikfestival Hochkultur im Park der Max-Grundig-Klinik vergönnt. Angesichts der Hitze im Rheintal genossen die zahlreichen Besucher die erfrischende Höhenluft und die bezaubernde Abendstimmung. Auf anrührend herzliche Weise brachten die Kinder- und Jugendchöre zum Ausdruck, dass Respekt, Achtung und gegenseitige Unterstützung dem Leben Tiefgang und Fülle geben.

Den musikalischen Akteuren des "Wir sind eins"-Abends gelang es auf wunderbare Weise, Raum und Offenheit zu schaffen für Begegnungen, damit Menschen mit und ohne Einschränkung, über alle Generationen hinweg, sich kennenlernen konnten. Dass Musik ein idealer Türöffner dafür ist, zeigte gleich zu Beginn die Musikgruppe der Werkstatt Achern der Lebenshilfe unter der Leitung von Conny Rau. Die begeisterte und fröhliche Art, mit der die Bandmitglieder musizieren, erreichte sofort die Herzen der Zuhörer. Nach Schätzung der Lebenshilfe waren rund 500 Besucher gekommen.

Andreas Spaetgens, Geschäftsführer der Max-Grundig-Klinik, freute sich über das große Resonanz. Die Veranstaltung zeige, dass jeder einen kleinen Beitrag leisten könne, damit Menschen mit Behinderung integriert sein können. Er dankte den Künstlern, den Organisatoren und den Mitarbeitern der Lebenshilfe. Alle seien mit großem Einsatz am Werk. Besondere Dankesworte richtete er an sein Mitarbeiterteam und die Sponsoren. "Ohne diesen Rückhalt wäre ein solches Festival nicht machbar", so Spaetgens. "Wir sind froh, dass wir in der Region eine derart engagierte Lebenshilfe haben. Das ist keine Selbstverständlichkeit", lobte er.

"Wir freuen uns, dass wir wieder an diesem wunderschönen Ort zusammen feiern dürfen. Aus der seit 2011 bestehenden Kooperation mit der Max-Grundig-Klinik sind inzwischen Freundschaften gewachsen", skizzierte der Geschäftsführer der Lebenshilfe, Harald Unser. Diese seien vertieft worden bei einem neuen Projekt: Einige Schüler der Mooslandschule absolvierten in der Klinik ein Training, um an diesem Abend auch im Servicebereich mithelfen zu können. Auch dafür gab es dann einen "Raketenapplaus" für Spaetgens.

Besonderen Beifall gab es auch für Bernd Kölmel, den früheren Leiter der Bühler Musikschule. Er war extra angereist, um den Auftritt der Musikschulband "Moose Town Funk" zu leiten, den er noch vorbereitet hatte. Im Stil der New-Orleans-Brassbands begeisterten die Jugendlichen mit einem Mix aus Evergreens und aktuellen Popsongs.

Musikalischer Höhepunkt war das Chorkonzert unter dem Titel "Für einander da sein!", bei dem rund 70 Menschen mit und ohne Handicap unter der Gesamtleitung von Michael Anarp gemeinsam auf der Bühne standen. Er verstand es, den rund 45-köpfigen Chor der Lebenshilfe, den Jugend- und Grundschulchor Kartung und den Projektchor "Fearless Voices" zu einem Gesamtchor zu formen. Lieder von Stevie Wonder, Mark Forster, Michael Jackson und auch Eigenkompositionen von Christian Unser und Johannes Westermann hatten sie im Repertoire. Manche Hintergründe zu den Songs erläuterte auf charmante Art das Moderatoren-Duo Barbara Laskowski und Daniela Doninger.

Mehrere Gesangssolisten, darunter Christian Unser und Jakob Häuser, verliehen den Darbietungen nochmals besonderen Schliff. Titel wie "Bleib wie du bist", "Du bist wie ich, nur so schön anders" und der "Wir-sind-eins-Song" trafen das Motto besonders gut. Beim Schlusslied "We are the world, we are the children" stiegen unzählige Luftballons in den Nachthimmel - Sinnbild dafür, diese Botschaft in die Welt zu tragen.

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