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"Glaubt nicht alles, was da steht!"
Erfolgreicher Jahrgang der Realschule Bühlertal: Sieben Absolventen erhalten Preise für besondere Leistungen. Foto: Horcher
16.07.2018 - 00:00 Uhr
Bühlertal (eh) - Kleine Schultüten mit Süßigkeiten gab es symbolisch für die Zehntklässler der Realschule Bühlertal anlässlich der Abschlussfeier im Haus des Gastes. Die Tüten sollten das bisher Erreichte markieren und gleichzeitig die Richtung für die nächsten Jahre weisen, die weiterhin von Schule oder Ausbildung geprägt sein werden. Sieben Schulpreise gab es, zwei Sozialpreise und einen Preis für gute Französischnoten.

Neben Eltern und Großeltern waren auch einige bereits pensionierte Lehrer, ehemalige Schüler und der Schulsozialarbeiter Jershon Torke zur Feier gekommen, so dass alle Tische im großen Saal voll besetzt waren. Als Moderatorinnen lotsten Hannah Jörger und Anna Frietsch durch den Abend.

Alle Schüler haben die Prüfung bestanden. Bei 2,5 liege der Gesamtnotendurchschnitt, zeigte sich Rektor Paul Meer zufrieden mit den Leistungen des Jahrgangs. Gemeinsam mit Konrektorin Jennifer Ulrich packte er den Zehntklässlern zum Abschied eine Schultüte mit lauter guten Wünschen, Appellen, manchen Ermahnungen und Lebensweisheiten. Die Anfangsbuchstaben der Dinge, die sie "eintüteten", ergaben letztlich den Schulnamen Franziska Höll.

Leidenschaftlich appellierte Meer an die Jugendlichen, die Freiheit und Demokratie in unserem Land nicht als selbstverständlich zu nehmen, sondern sich für deren Erhalt aktiv zu engagieren. Er formulierte: "Ihr seid die Hoffnung unseres Landes. Ich hoffe, Ihr werdet zu Hütern unserer Freiheit." Er mahnte dabei vor allem einen kritischen Umgang mit den Sozialen Medien an. "Glaubt nicht alles, was da steht, sondern prüft selbst!" An der Schule habe man vieles geleistet, um die Heranwachsenden zu selbstbestimmten und kritikfähigen Menschen zu bilden. Meer riet auch zur Zielstrebigkeit. "Ein festes Ziel vor Augen zu haben, ist hilfreich, um unbeirrt dran zu bleiben." Jennifer Ulrich wünschte sich unter anderem Selbstbewusstsein, Kameradschaft, Ausdauer und Humor: "Erinnert euch immer wieder an die schöne Zeit an der Schule."

Bürgermeister Hans-Peter Braun überreichte den Sozialpreis der Gemeinde Bühlertal an Sophia Mohr und Margarita Outou. Beide hatten sich während der Schulzeit durch Engagement, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ausgezeichnet. Mit dem Preis wolle die Gemeinde bereits den Schülern verdeutlichen, wie wichtig soziales Engagement für eine funktionierende Gesellschaft ist. Als Vorsitzender des Partnerkomitees übergab Tino Rettig einen Preis für besondere Französischleistungen an Niko Kouimtzidis. Auch der Schüleraustausch mit Faverges habe die Sprachbegeisterung des Preisträgers angefacht, so Rettig. Er lud ihn mit einer Begleitperson zur nächsten Fahrt nach Faverges ein.

Gesanglich umrahmt wurde die Feier von Jessica Fritz und Celina Meier. Ihre Liedvorträge begleitete die Klassenlehrerin der R10b, Susanne Marmann, am Klavier. Auch Judith Schnatterbeck steuerte ein Stück am Klavier bei. Marmann hielt mit humorvollen Worten Rückschau. Die Schülerfrage "Warum sind Sie eigentlich Lehrerin geworden? Sie haben doch mit den eigenen Kindern schon genug Stress..." werde ihr im Gedächtnis bleiben.

Die Lehrerin der Parallelklasse, Annette Bals, blendete für jeden ihrer Schützlinge einen persönlichen Satz auf einem Gruppenfoto ein. Nachdem Rektor und Konrektorin die Zeugnisse ausgegeben hatten, gruppierten sich alle Schulabgänger auf der Bühne zum Abschlusslied "Ein Hoch auf das, was vor uns liegt" und nahmen sichtlich stolz ihren großen Schlussbeifall entgegen.

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