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Trottenplatz hat höchste Priorität
Trottenplatz hat höchste Priorität
19.07.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (bm) - Die Erneuerung und Umgestaltung des Trottenplatzes in Eisental soll im kommenden Jahr beginnen. Diese einhellige Forderung äußerten Ortsvorsteher Jürgen Lauten und die Mitglieder des Ortschaftsrats bei der Beratung der Etatanträge des Stadtteils für den Bühler Haushalt 2019.

Im Rahmen des Bürgerprozesses als Schwerpunktgemeinde hatte der Arbeitskreis "Neue Ortsmitte Eisental" entsprechende Ideen entwickelt, die in einer Entwurfsplanung umgesetzt wurden. Im September erfolgt die Vorlage eines erneuten Zuschussantrages, der die Förderung von bis zu 50 Prozent der anfallenden Kosten vorsehen würde. Mit der Umsetzung des Vorhabens könnte also im Jahr 2019 begonnen werden.

Die im Arbeitskreis entwickelten Ideen zur Umgestaltung des Schulhofareals einschließlich der Vereinsräumlichkeiten sollten nach dem Wunsch der Räte ebenfalls in die Planung zur Umgestaltung des Trottenplatzes einfließen. Hierfür bedürfe es weiterer Mittel zur Umsetzung.

Unverändert schlecht ist die Situation für potenzielle Häuslebauer in Eisental, denn die Stadt verfügt über keine Baugrundstücke. Dies zum Leidwesen überwiegend junger Paare, die sich aus privaten oder beruflichen Gründen gerne im Ort niederlassen würden, wie es hieß. Die Aufstellung eines Bebauungsplans sowie die Befragung von Grundstückseigentümern, für dieses Jahr bereits zugesagt, wurde vom Ortschaftsrat nochmals angemahnt.

Nach einem Beinahe-Unfall in der "Solo-Kurve" der Weinstraße erneuerten die Ratsmitglieder ihre Forderung, einen Gehweg bis zum Kreuzungsbereich der Affentaler Straße zu schaffen, um die Unfallgefahr zu beseitigen.

Das Lehrerzimmer der Schartenbergschule bedürfe einer Sanierung, ein neuer Bodenbelag und ein Anstrich wären dringend notwendig. Ein weiterer Antragspunkt war, die Fassade der Einsegnungshalle zu sanieren. Neben Betonabplatzungen am Gebäude weise auch der Glockenturm Schäden auf.

Im Zeichen voller Kassen bei Bund und Land sollte nach dem Wunsch des Ortschaftsrates nun auch der Ausbau des letzten Teilstücks der Ortsdurchfahrt, von der Dorfmitte bis zum Dorfende, in Angriff genommen werden. Dies gelte auch für die Fortführung der Gehwege entlang der Weinstraße in Müllenbach, insbesondere vor der Kapelle, und für die Sanierung eines Wirtschaftswegs in Müllenbach.

Nach dem Erwerb des Gasthauses zum Weinberg durch die Stadt wurde vereinbart, die Räumlichkeiten des Gastraumes künftig nach Ideen aus der Bürgerschaft zu gestalten. Die Umsetzung bedürfe, wie beim Bürgerinformationsabend von der Verwaltung zugesagt, ebenfalls der Berücksichtigung im Haushalt.

Nachdem verschiedene Sanierungsarbeiten am Gebäude der Ortsverwaltung mit Hilfe von Globalmitteln bereits erledigt wurden, stehe nun die Sanierung der Fassade und der Dachunterschicht als weitere über den Haushalt zu finanzierende Maßnahme an.

Ein weiterer Antragspunkt war die Sanierung und Isolierung des Daches auf dem Vereinshaus "Alter Stierstall", vorrangig aus energetischen Gründen.

Nachdem in Eisental einmal im Monat der Dorfbott wieder unterwegs ist, wünscht sich der Arbeitskreis Kommunikation anstelle der analogen Dorfbott-Stelen die Einrichtung von digitalen Litfaßsäulen.

Mit einem "Dauerbrenner" endet die Antragsliste: Im Zusammenhang mit dem dringend erforderlichen Ausbau der Kirchbachstraße sollte bereits zum Spätjahr 2015 dem Ortschaftsrat und den Anwohnern mit Hinweis auf die Erschließungsbeitragspflicht die Planung vorgestellt und abgestimmt werden. "Leider hat sich in dieser Angelegenheit bis heute nichts getan", hieß es.

Nach einem Vorschlag aus den Reihen der Räte erging abschließend der Antrag auf Erhöhung der Globalmittel von derzeit 12000 auf 20 000 Euro zum Einsatz für kurzfristige Maßnahmen und örtliche Angelegenheiten.

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