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Über ein Dutzend Tiere bestialisch erschlagen
Über ein Dutzend Tiere von Unbekannten bestialisch erschlagen: Frank Tschany mit einer überlebenden Ente.  Foto: Margull
14.08.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (jo) - Den Eigentümern einer kleinen Stallung und den alarmierten Polizeibeamten bot sich ein grauenhafter Anblick bestialischen Ausmaßes. So hatten Unbekannte über ein Dutzend Tiere - sechs Hühner, fünf Enten, vier Kaninchen und einen Gänserich - auf grausame Weise getötet.

Die Tatzeit lag nach Polizeiangaben zwischen Samstag, 22 Uhr, und Sonntag, 10 Uhr. Tatort: Ein Wiesengrundstück im Außenbereich zwischen dem Bühler Stadtfriedhof und dem Schillenbühnweg auf Gemarkung Kappelwindeck. Dort haben Cornelia und Frank Tschany einen zum Kaninchenstall umgenutzten Wohnwagen aufgestellt und einen Stall für Geflügel und Ziegen gezimmert. Als die Tschanys am Sonntagvormittag zu ihrem Grundstück kamen, waren die Fenster aufgebrochen.

Weit schlimmer wog der Anblick ihrer getöteten Tiere. "Sie wurden brutal erschlagen", berichtete ein Polizeisprecher. Als Tatwaffe dienten vermutlich dicke Holzstäbe, die im Stall und auf dem Gelände zerbrochen aufgefunden wurden. Ein Kaninchen war sogar angezündet und verbrannt worden. Die Polizei spricht von einer abscheulichen, massakermäßigen Straftat.

Von den Tätern unbehelligt blieben lediglich die Ziegen. Von den anderen Stall- und Geflügeltieren, die offenbar wahllos angegriffen wurden, überlebten nur zwei mit weniger schwerwiegenden Blessuren: eine Ente und ein Huhn. Letzteres erlitt eine Platzwunde, die Frank Tschany gestern von einem Tierarzt versorgen ließ. Vermisst werden außerdem ein Zwerghäschen und eine weiße Ente.

Was die Täter zu ihrem bestialischen Vorgehen bewegt haben mag, ist für die Polizei ein Rätsel. Die Hintergründe der Tat seien völlig unklar. Die Tierquälerei und Tötungen erfolgten im Zusammenhang mit einem Diebstahl. So ließen die unbekannten Täter eine Akkubohrmaschine, eine Stichsäge, ein Werkzeugsatz und zwei Hämmer mitgehen.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Einbruch, Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen und hofft bei der Aufklärung auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei Bühl zu wenden, (07223) 990970.

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