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Pilger pflegen zu Mariä Himmelfahrt jahrhundertealtes Brauchtum
Pater Markus Johannes segnet auf dem Vorplatz der Wallfahrtskirche Maria Linden in Ottersweier Kräutersträuße und Pilger. Foto: Seiler
16.08.2018 - 00:00 Uhr
Bühl/Ottersweier (hes) - Mit festlichen Gottesdiensten, fröhlichen Orgelklängen und berührenden Marienliedern wurde gestern in den Klöstern, Kirchen und Kapellen der Region das Hochfest "Mariä Aufnahme in den Himmel" als ältestes Marienfest gefeiert. Die Kräuterweihe und Segnung der Wihennesträuße, bereits seit dem zehnten Jahrhundert überliefertes Brauchtum, war für viele Gläubige ein ersehnter Höhepunkt.

So auch für die Marienpilger, die an den Feierlichkeiten und dem Kirchenpatrozinium in der Wallfahrtskirche Maria Linden in Ottersweier teilnahmen. "Von seiner mystischen Ausstrahlung und Anziehungskraft nichts verloren hat das Hochfest Maria Aufnahme in den Himmel", wie Pater Ulrich am Morgen frohgemut berichtete. Die Kräutersegnung vor dem Marienamt war dort ein buntes und berührendes Ereignis zur Einstimmung.

Rektor Pater Markus Johannes Straubhaar zog von der Wallfahrtskirche mit Geleit durch ein großes Spalier an Gläubigen zur "Madonna der Straße", der kleinen Kapelle neben der Kirche, die 1752 erbaut wurde, um die Weihe- und Segensgebete zu sprechen. "Jesu hat uns zur Freude und als Hoffnung drei Dinge hinterlassen: die Schönheit der Blumen, das Strahlen der Kinderaugen, die oft wie diese mitgebrachten Blumen leuchten, und die Sterne des Himmels", verdeutliche Pater Markus am Beginn der Weihefeier. Bei seinem großen Rundgang segnete der Geistliche die liebevoll gebundenen Wihennesträuße und auch die Pilger mit dreifachem Segensgebet sowie mit Weihwasser und Weihrauch.

In ihren Häusern und Wohnungen, so erzählten Wallfahrer, erhalten die Gebinde einen Ehrenplatz zum Schutz der Hausbewohner sowie von Hab und Gut. Die Wihennesträuße aus Heilkräutern und Blumen aus Wiesen, Feld und heimischen Gärten gelten auch als ein Sinnbild für die Güte der Gottesmutter, wie wiederum eine vitale Wallfahrerin erzählte, die in "Maria Linden" fest verwurzelt ist und ihre christliche Heimat von Kindheit an dort gefunden hat.

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