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Jeden Tag neue Hoheiten gekrönt
Zwölf erlebnisreiche Tage in der Steiermark verbracht: Die fröhliche Lebenshilfefamilie vor dem beeindruckenden Dachsteinmassiv in der Nähe von Schladming. Foto: Lebenshilfe
20.08.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (red) - Unter dem Motto: "Rauner Royal - ein königlicher Sommer" verbrachten 82 Urlauber im Alter von zehn Monaten bis zu 80 Jahren die traditionelle Familienfreizeit der Lebenshilfe der Region Baden-Baden, Bühl, Achern in Österreich auf dem 1000 Meter hoch gelegenen Raunerhof.

Das Tagesprogramm wie auch das Frühstücksquiz (präsentiert von Mascha Lemcke und Lara Reinhardt) standen unter dem königlichen Motto. Christian Lemcke krönte jeden Morgen die "Könige und Königinnen des Tages". Zwölf Tage lang herrschte eine humorvolle Stimmung im Hotel des Hofs.

Ob gemütliche Schifffahrt auf dem Grundlsee, Gondelfahrt zum Dachsteingletscher oder romantische Kutschfahrten in der Ramsau, das Freizeitangebot war fürstlich. Hinzu kamen ein vielseitiges Sportangebot wie der tägliche Frühsport im idyllischen Preuneggtal sowie anspruchsvolle als auch moderate Wanderungen unterhalb der Dachstein-Südwand, des Hochkönigs oder in den Niederen Tauern.

Das einzigartige Urlaubsangebot richtete sich an Menschen mit Handicap und deren Familienmitglieder. Eltern fanden die Gelegenheit, den Sommerurlaub gemeinsam und unbeschwert mit ihrem behinderten Familienmitglied zu genießen und sich darüber hinaus in ihrer täglichen Betreuungs- und Pflegearbeit entlasten zu lassen. Seit nunmehr 27 Jahren ist der Urlaub auf dem "Hotel Gut Raunerhof" in der Steiermark eine feste Größe im Terminkalender der Lebenshilfe.

Die Lebenshilfe-Familienfreizeit als solche besteht bereits seit 30 Jahren. Die ersten drei Freizeiten hatten noch in die Pfalz und nach Oberbayern geführt, "bis der Raunerhof ab 1992 zu unserer zweiten Heimat wurde", wie Lebenshilfe-Geschäftsführer Harald Unser und seine Frau Uschi berichten. Beide hatten die Familienfreizeit Ende der 80er ins Leben gerufen. Unser und sein Geschäftsführungskollege Christian Lemcke leiteten die aktuelle Fahrt, unterstützt von Uschi Unser, Agnes Lemcke und Angelika Henke sowie einem Team mit Madelaine Bauhöfer, Sandra Wolf, Jan Meier und Dmitri Pilipenko.

"Ich besuche am liebsten die urigen Almen und liebe die jährliche Hitparade", strahlte Eugenie Müller aus Bühlertal, die an allen 30 Freizeiten teilgenommen hat. Zu Gast waren auch mehrere Paten der Lebenshilfe wie der Bühler Extrembergsteiger Ralf Dujmovits oder Jürgen Reinhardt, Volker Scheck, Reinhold Mesch, Manfred Spinner und Dieter Klotz, die mit ihren Gattinen und teilweise auch mit Kindern die Freizeit in der Dachstein-Tauern-Region besuchten.

Erstmalig genoss der ehemalige Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe, Bernhard Conrads, mit seiner Frau Doris die besondere Atmosphäre dieses Familienangebots: "So etwas kenne ich aus anderen Lebenshilfen in Deutschland nicht. Dieses Lebenshilfeprojekt ist wirklich etwas Einzigartiges."

Diesjährige Höhepunkte waren unter anderem die beeindruckenden und musikalischen Freiluft-Sommerabende mit Gitarrenmusik, ein Open-Air-Vortrag Dujmovits' und ein Sonnenuntergangsevent mit Besinnung, Liedern und Lagerfeuer auf 1800 Meter Höhe. Außerdem gab es einen berührenden gemeinsamen Gottesdienst in der neobarocken Missionskirche St. Rupert in Bischofshofen.

"Eine unbeschreibliche Stimmung herrschte im Rahmen der großen Geburtstagsparty für aktuelle Geburtstagskinder und Teilnehmer, die im zurückliegenden Jahr einen runden Geburtstag hatten, sowie beim traditionellen Abschlussabend", berichten Agnes Lemcke und Uschi Unser. "Es wurde gebührend gefeiert und begeistert getanzt." Beide hatten dazu in ehrenamtlicher Arbeit blaue Seidentücher mit dem Lebenshilfeemblem angefertigt, die Ralf Dujmovits allen Teilnehmern in einer feierlichen Zeremonie überreichte. Die Schals stehen als Symbol für Gemeinschaft, Verständnis und Nächstenliebe.

Die Familienfreizeit der Lebenshilfe wird seit vielen Jahren mit viel Liebe zum Detail, humorvoller Kreativität und besonderem Idealismus organisiert und geleitet. Einmal mehr wurden das inklusive Miteinander, die gute Laune und der menschliche Umgang ganz groß geschrieben.

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