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Eindrucksvoller Abend mit ganz besonderer Note
Gesangskunst vom Feinsten bietet der Männerchor Hanauerland mit seinem Dirigenten Willi Kammerer den knapp 1 000 Besuchern. Foto: Spether
10.09.2018 - 00:00 Uhr
Lichtenau (sp) - Feiner Gesang, famose Blasmusik, fabelhafte Atmosphäre: Die Konzertgala "Singendes und klingendes Hanauerland" hielt, was sie versprochen hatte. Der "Master of Concert" Willi Kammerer machte seinem guten Ruf alle Ehre, und Scherzheim erlebte eine kulturelle Veranstaltung der Extraklasse. Eine große Versandhalle wurde zu einem originellen Konzertsaal, der Männerchor Hanauerland und die Trachtenkapelle Lichtenau zeigten ein hohes Niveau, und nahezu 1000 Besucher genossen ein außergewöhnliches Erlebnis.

Wer die Konzerte des Chors mit 75 Sängern aus 32 Orten kennt, der wusste schon, dass ihn eine Veranstaltung mit extravaganter Note und erlesener Qualität erwartet. Die Entscheidung für Scherzheim war trotz vieler Feste im Umland ein Volltreffer. Die Verantwortlichen hatten von der Geschäftsleitung der Firma Sieger-Freizeitmöbel um Matthias Meier, Michael Meier und Seniorchef Karl-Heinz Meier beste Unterstützung bei der Transformierung der Halle in einen Konzertsaal mit Catering erhalten. Allein das war eine Meisterleistung, die von der Vorsitzenden Elke Kapp gebührend gewürdigt wurde - ebenso wie die perfekte Harmonie von Musik, Gesang und Unterhaltung mit Spezialmedizin aus dem "Sänger-Notfall-Koffer" von Horst Schäfer aus "Diersche", humorvollen Putzfrauen (David Krumbacher und Markus Uibel) und schöner Drehorgelmusik.

Mit dem zünftigen "Bozener Bergsteiger-Marsch" zog die Trachtenkapelle mit ihrem Dirigenten Andreas Rauber in die Halle ein, gefolgt von den Sängern. Mancher Besucher stimmte schon kräftig mit ein in das bekannte Lied "Wohl ist die Welt so groß und weit". Der berühmte Funke sprang sofort über. Im Wechsel konzertierten Chor und Orchester mit einem Programm, das von anspruchs- bis humorvoll reichte und die ganze Bandbreite des "singenden und klingendes Hanauerlandes" abbildete. Dazu gehört das "Typisch Männerchor" und so erklangen Lieder wie "Abendruhe" und "Russische Klosterlegende" (Solist David Krumbacher), wobei die Sänger mit gestochener Prägnanz und gepflegter Stimmkultur aufwarteten. Das war Gesangskunst vom Feinsten, klangschön, versiert und stets bereit, das Ganze mit einer humorvollen Note zu würzen, wie bei "Der Jäger hat's Büchsel verlorn" (Solist Peter Spraul), "Der "Kleine Teddybär" (Solist Kurt Knössel) und "Bereit zum Rudern" (Solist Arnold Volz). Köstlich war, wie sich "Ein kleines Luder" in den Chor schlich, für kulinarische Verlockungen sorgte, die Sänger aber nicht aus ihrer Bierruhe brachte. Bei herrlichen "Lumpeliedern" von "Droben im Oberland" und "Zwei Segelfliegern" stimmten die Besucher kräftig mit ein.

Klein, fein und vorzüglich präsentierte sich auch das "Chörli" mit Spirituals wie "Have a nice Day" und "The Angels in the Heaven". Auch bei dieser Formation überzeugten Dynamik, Prägnanz und Begeisterung für Chorgesang, die seit vielen Jahrzehnten auf faszinierende Weise "Maestro" Willi Kammerer ausstrahlt, der in der Region für eine Chorkultur der Spitzenklasse sorgt.

Wie das Hanauerland musikalisch klingt, spürten die begeisterten Zuhörer auch von den ersten Takten der Trachtenkapelle an, die mit ihrem Dirigenten Andreas Rauber ein glänzendes Konzert gab, genau den Geschmack der Gäste traf und mit einem famosen Klangbild aufwartete. Mit der festlichen und freudigen "Alvamar Overture" eröffnete die Trachtenkapelle ihr Konzert. Es machte viele Spaß, den 50 Blasmusikern bei deren "80er Kult-Tour" zu folgen, im legendären "Weißen Rössel" einzukehren und der hübschen "Kaiserin Sissi" zu begegnen. Konzertante Glanzlichter waren das furiose Czardas-Solo von Elisa Zimpfer und die klasse Lieder von Christoph Götz im Stile von Bill Ramsey. Sehr gehaltvoll wurde es, als das Orchester das Wiegenlied "Guten Abend, gut Nacht" intonierte, Sänger und Gäste einstimmten und dem grandiosen Konzert noch eine ganz besondere Note verliehen.

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