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Einmal der Kreativität freien Lauf lassen
Bürgermeister Greilach (links) gratuliert Georg von Lipinsky (Fünfter von rechts) und seinen Kursteilnehmern. Foto: Gangl
11.09.2018 - 00:00 Uhr
Lichtenau (ar) - Einmal seiner Kreativität freien Lauf lassen, das in einem Gemälde zum Ausdruck bringen, was bewegt und Spuren hinterlassen hat. An all dies haben sich über zehn Frauen und Männer unterschiedlichen Alters gewagt. Sie belegten einen Zeichen- und Malkurs, den der Berliner Maler Georg von Lipinsky über die Volkshochschule anbietet. Im Rathaus in Lichtenau präsentieren sie bis Sonntag, 16. September, eine Auswahl ihrer Gemälde.

Bürgermeister Christian Greilach freute sich am Sonntagmorgen, als er zur Vernissage fast alle Künstler und den Meister des Metiers, Georg von Lipinsky, begrüßen konnte. Im Rahmen der Reihe "Kunst im Rathaus" konnten schon viele Talente aus der Region ihre Werke vorstellen. Auch in dieser Woche ist es wieder bunt in den Gängen des Lichtenauer Verwaltungsgebäudes. Und damit möglichst viele die Arbeiten der Hobbykünstler sehen können, öffnet das Rathaus auch zum Michaelimarkt kommenden Sonntag die Türen.

Greilach dankte insbesondere dem Lichtenauer Maler Georg von Lipinsky, der die Teilnehmer des VHS-Kurses seit Jahren an die Hand nimmt und ihnen dabei die Möglichkeit gibt, ihre eigenen Wege zu gehen. Seit acht Jahren unterrichtet er Zeichnen und Malen an der VHS in Grauelsbaum: "Ich habe so viele treue Begleiter in dieser Zeit gehabt, es sind Menschen, die zusammenhalten, die sich geholfen haben und die mit vielen neuen Ideen kamen", sagte der Künstler, der selbst oft sprachlos gewesen sei über die Kreativität seiner Schüler.

Über das Leben des 1932 in Berlin geborenen Künstlers, der in Magdeburg die Kunsthochschule besuche und sich in der grafischen Fachschule in Berlin zum Lithografen ausbilden ließ, sprach seine "Schülerin" Elke Klöpfer-Link.: "Er hat uns beigebracht, wo wir heute stehen." Georg von Lipinsky verliebte sich in die mittelbadische Region nach seinem Ruhestand 1998 und lebt seit elf Jahren in Lichtenau. Jede Woche Dienstagabend von 19 bis 21 Uhr unterrichtet er an der Alten Schule in Grauelsbaum, wobei nicht nur seine Schüler von ihm lernen, wie Elke Klöpfer-Link berichtete. Als sie mit ihrer Bitte, die abstrakte Malerei erlernen zu wollen, vor ihm stand, musste er sich zunächst mit dieser Stilrichtung befassen. Doch während des Kurses habe auch er seine Liebe zur abstrakten Kunst gefunden, so Klöpfer-Link. "Großer Meister, machen Sie weiter, wir wollen mehr lernen", appellierte "Schüler" Michael Arland an Georg von Lipinsky. Mehr als 50 Werke der Lipinsky-Schüler werden im Lichtenauer Rathaus ausgestellt, wobei die ganze Breite der Maltechnik zu sehen ist. Ob ein Punker mit düsterem Gesichtsausdruck, eine Tuschezeichnung, fein gemalte Muscheln im Sand, gesellschaftskritisch ein Mädchen mit Bischof oder Blumenmotive - sie alle haben eines gemeinsam: Sie wurden gemalt von Menschen, welche die Liebe zur Malerei verbindet.

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