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Ein Meilenstein in der Firmengeschichte
24.09.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (mf) - Die Zeichen stehen auf Expansion und Veränderung. Der neue grüne Schaeffler-Schriftzug auf den Gebäuden, ein gigantisches Zeltdorf für Tausende von Mitarbeitern und ein schwungvoller Spatenstich für einen Erweiterungsbau prägten den Samstag rund um das Schaeffler-Werk in den Bußmatten.

Das Zukunftsprogramm "Agenda 4 plus One" ist eingeleitet, und der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Georg F.W. Schaeffler, war eigens aus seinem Heimatort in den USA eingeflogen, um den historischen Schritt in der Geschichte der LuK und des Konzerns zu begleiten. In Bühl entsteht auf über 20 000 Quadratmetern mit einem Investment von 60 Millionen Euro ein neues Gebäude, in dem die E-Mobilität vorangetrieben wird. Gleichzeitig wird dort das Automotive Headquarter einziehen.

Zusammen mit Matthias Zink, Vorstand Automotive, Trudbert Kraus, Leiter Operations Getriebesysteme, dem Betriebsratsvorsitzenden Volker Robl und Architekt Robert Wurm setzte Schaeffler mit strahlendem Lächeln den Spaten in die Baugrube. An seiner Seite hatten außerdem Bundestagsabgeordneter Kai Whittaker (CDU), Landrat Jürgen Bäuerle und Oberbürgermeister Hubert Schnurr Freude beim Weitwurf der säuberlich vorbereiteten Erde. Im Hintergrund stand ein Bagger, der ab heute mit etwas mehr Kraft an den Aushub gehen wird.

Der LUK-Schaeffler-Tag begann mit einem Empfang im ehemaligen Glaxo-Smith-Kline-Gebäude. Das Saxofon-Ensemble der Bühler Musikschule unter der Leitung von Pirmin Ulrich begleitete die Begrüßung der Ehrengäste musikalisch.

"Dieser Bau steht für einen Meilenstein in der Firmengeschichte", sagte Georg F.W. Schaeffler, der die Grüße seiner Mutter Maria-Elisabeth überbrachte. Sie könne am Termin leider nicht teilnehmen, bedanke sich aber aus der Ferne bei allen Mitarbeitern. Die Integration der LuK in die Schaeffler-Gruppe sei ein Herzenswunsch seines Vaters gewesen, gleichzeitig aber auch eine große Herausforderung. Der Erweiterungsbau sei nun ein Zeichen für die erfolgreiche Integration.

Zum anderen drücke dieser Bau die hohe Wertschätzung für Bühl aus. "Die LuK hat zur wachsenden Systemkompetenz von Schaeffler beigetragen", so der Chairman. "Die schnell wachsende E-Mobilität ist in den Fokus unserer Strategie gerückt, und der Erweiterungsbau ist der bauliche Teil unseres Entwicklungsnetzwerkes für die Mobilität von morgen."

Auch für den Vorstandsvorsitzenden Klaus Rosenfeld - wie sein Chef mit grüner Krawatte ausgestattet - steht das neue Headquarter für den Wandel in der Strategiepolitik. "Dazu gibt es die klare Vision, Innovationsführer zu sein. Darauf basiert die Idee, und dazu passt das Gebäude." Mit der Investition stärke man die Technologieführerschaft im Automotive-Bereich und stelle sich zugleich den Herausforderungen der E-Mobilität. "Wenn man Zukunft gestalten will, braucht man vor allem ein gutes Team", richtete er seinen Dank an die "LuKianer" und warb für das "neue grüne Zeichen".

Landrat Jürgen Bäuerle zeigte sich stolz, dass sich ein solch bedeutendes, weltweit agierendes Unternehmen im Landkreis vergrößere und den Standort in der Wirtschaftsregion Mittelbaden zukunftsfähig mache. Gemeinsam arbeite man an strukturellen Themen wie Breitbandausbau, an der Entwicklung der beruflichen Schulen und Mobilität.

Oberbürgermeister Hubert Schnurr überreichte Georg F.W. Schaeffler "Augenblicke der Erfolgsgeschichte der LuK in Bühl" mit historischen Aufnahmen des stadtgeschichtlichen Instituts. "Wir als Stadt wollen diese Aufbruchsstimmung auf unsere Verwaltung übertragen und Sie gerne unterstützen", versprach Schnurr und gestand, dass es ihm ein Anliegen sei, alle Beteiligten in diesem Prozess mitzunehmen.

Vorstand Matthias Zink lobte beim anschließenden Fest die Zuverlässigkeit und die Qualität, mit der seit 50 Jahren in der LuK gearbeitet würde. "Innovationsfähigkeit, Pragmatismus, Loyalität und Fairness sind die Tugenden, auf deren Basis wir immer erfolgreich gewesen sind", richtete er sich an die Mitarbeiter. "Die künftige Steuerung aller Automotive-Aktivitäten aus Bühl heraus ist ein immenser Vertrauensbeweis an Sie alle. Danke, dass Sie dafür die Basis geleistet haben!"

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