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Kampf gegen "Einäugige und Blender"
Zum Auftakt der Licht-Test-Aktion demonstrieren Kfz-Azubis an der Gewerbeschule Bühl den Ablauf. Foto: König
27.09.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (kkö) - Nebel, Dunkelheit, irritierendes Schweinwerferlicht durch den Gegenverkehr: In der Herbst- und Wintersaison wird das Autofahren häufig zu einer anstrengenden Angelegenheit. Mit dem Ziel, die Unfallrisiken einzudämmen, startet am 1. Oktober zum 62. Mal Deutschlands größte Verkehrssicherheitsaktion, der "Licht-Test". Unter dem Motto "Schafft Sicherheit - schützt Leben" können Autofahrer bis Ende des Monats die Beleuchtung ihres Fahrzeugs in Kfz-Meisterbetrieben der Innung kostenlos überprüfen lassen. Zum Auftakt der Initiative in der Region demonstrierten Kfz-Azubis an der Gewerbeschule Bühl Vorbereitung und Ablauf eines solchen Tests.

Die Herausforderung bei der Durchführung des Tests steigt von Jahr zu Jahr, wie Lehrer Klaus Steimel verdeutlichte. Die Scheinwerfertechnik sei deutlich komplexer geworden, auch für Autohäuser seien bis spätestens 2019 digitale Einstellgeräte vorgeschrieben. "Wir haben ein solches Gerät vor den Ferien erworben, die Schüler haben viel daran geübt. Die Prüfung erfolgt nun über Lasertechnik und ist äußerst präzise."

Der zeitaufwendigere Vorgang ende mit einem automatischen Ausdruck, der das Resultat dokumentiere. Dass die Werkstätten den Licht-Test trotz des gestiegenen Aufwands weiterhin umsonst durchführten, sei sehr lobenswert.

Für die Kfz-Innung Baden-Baden/Bühl/Rastatt sprach Obermeister Dieter Burkart: Er bezeichnete funktionierende Lampen als "Sicherheits-Muss". Neben Meisterbetrieben böten auch Prüfstellen etwa des ADAC den Check der Scheinwerfer und Heckleuchten an. "Der Test ist ein Service, bei dem Kfz-Meister kleine Mängel sofort und kostenlos beheben." Er dauere zehn bis 20 Minuten. "Bei Fahrzeugen mit LED- oder Laserlicht fällt der Aufwand deutlich höher aus als bei jenen mit herkömmlicher Lichttechnik; Messeinrichtungen kommen hinzu." Ersatzteile und besonders umfangreiche Einstellarbeiten müssten bezahlt werden. Bei bestandenem Test erhalte der Kunde die neue Licht-Test-Plakette für die Windschutzscheibe.

Aus Burkarts Sicht ist die Aktion "ein wichtiger Eckpfeiler unserer Arbeit für die Sicherheit auf unseren Straßen". Drei Partner seien von der ersten Stunde an dabei: "Das Verkehrsministerium, die Verkehrswacht und das Kfz-Gewerbe." Der Verkehrswacht, durch Wolfgang Niehaus persönlich vertreten, sprach er Dank für ihre Unterstützung aus. Die Innung rechnet Burkart zufolge mit einer hohen Beteiligung der Autofahrer. "Fahranfänger sehen wir aber immer weniger zum kostenlosen Test in unseren Werkstätten", bedauerte er. Dabei sei die Kontrolle gerade für junge Autofahrer, die oft ältere Autos fahren, unverzichtbar. Schließlich gehörten "Einäugige" und "Blender" nicht auf die Straße.

Martin Schilli, Rektor der Gewerbeschule, wandte sich direkt an die Auszubildenden, die allesamt im ersten Lehrjahr sind: "Die Gefahren, die im Verkehr zum Beispiel durch Blendwirkung entstehen, sind enorm. Dies ist also eigentlich der erste Moment, in dem Ihr richtig Verantwortung habt. Arbeitet an Eurem eigenen Erfolg!"

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