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Schnelle Sanierung in Sicht
Ein einziger Asphaltflickenteppich: Die Ortsdurchfahrt von Eisental in Richtung Neuweier. Foto: Eiermann
29.09.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (jo) - "Ein Fremder könnte meinen, er befindet sich in einem Entwicklungsland." Das Notlagengebiet hat SPD-Stadtrat Peter Hirn in Eisental ausgemacht. Genauer gesagt in jenem Teil der Ortsdurchfahrt, der vom Gasthaus Traube bis zum Ortsausgang in Richtung Neuweier führt. Der Technische Ausschuss des Gemeinderats stimmte zu, ein Ingenieurbüro mit der Ausbauplanung zu beauftragen.


"Eine reine Deckensanierung reicht nicht mehr aus, die Straße muss komplett erneuert werden", hatte zuvor Fritz Ell seitens der Stadtverwaltung ausgeführt. Gleichwohl sei der Straßenabschnitt - es handelt sich um die L84 - im Straßensanierungsprogramm des Landes nicht in der höchsten Prioritätsstufe geführt. Allerdings bestehe jetzt die Chance, mit einer Kofinanzierung durch die Stadt Mittel aus dem Deckensanierungsprogramm des Landes abrufen zu können. Voraussetzung hierfür sei, dass die Stadt die planerische Grundlage schafft, so Ell. Der Auftrag in Höhe von 20650 Euro ging per einstimmigem Beschluss an das Hügelsheimer Ingenieurbüro Wald + Corbe.

Alle Redner waren sich einig, dass dieser Straßenabschnitt in einem äußerst schlechten Zustand sei. Lutz Jäckel (FDP) gefiel jedoch nicht, dass die Stadt, obwohl es sich um eine Landesstraße handelt, in eine Kofinanzierung eintreten soll. Er befand: "Korrekt ist das nicht!"

"Wenn ich vom Land oder Bund Mittel haben will, muss ich eine gewisse Planung in der Schublade haben, sonst tut sich gar nichts", ging Hubert Oberle (CDU) mit der Vorgehensweise konform. Thomas Wäldele (GAL) und Hans-Jürgen Jacobs (CDU) fragten nach, inwieweit sich in dieser topographisch schwierigen Hanglage bislang fehlende Fußgängerwege realisieren ließen. Oberbürgermeister Hubert Schnurr erklärte: "Die Untersuchung wird zeigen, wo dies machbar ist." Franz Fallert (FW) äußerte angesichts der örtlich beengten Verhältnisse seine Zweifel: "Ein Gehwegausbau wäre zu begrüßen, doch für den Grunderwerb werden dann zwei bis drei Jahre nötig sein."

Solange will die Stadtverwaltung nicht warten, sondern strebt eine rasche Umsetzung an, möglichst noch im kommenden Jahr. Vorgabe an die Ingenieure ist, dass der Ausbau "behutsam" erfolgen soll. Ell gab den Ausschussmitgliedern zu bedenken: "Wenn wir die Strecke breit ausbauen, dann wird schneller gefahren."

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