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Hohe Mehrkosten trüben die Stimmung
Richtfest auf der Hornisgrinde: Der Rohbau für das Gasthaus Grindehütte steht.  Foto: Gallinat
01.10.2018 - 06:50 Uhr
Schwarzwaldhochstraße (gat) - Der Rohbau des Gasthauses Grindehütte neben dem Aussichtsturm auf der Hornisgrinde steht. Seit dem Spatenstich am 14. Juni haben die Handwerker das Bauwerk zügig errichtet, am Freitag wurde Richtfest gefeiert. Einen Wermutstropfen gibt es aber mit Blick auf die Kosten.

Markus Huber, der Verwaltungsratsvorsitzende der Seebacher Waldgenossenschaft, lobte die Handwerker: "Die Waldgenossenschaft ist stolz auf euch, alle haben kräftig durchgezogen. Es ist euer Verdienst, dass wir heute Richtfest feiern können." Freuen konnte sich auch Architekt Albert Vögele: "Dank des durchgehenden Sommerwetters haben wir den Bau trocken hochgebracht. Insgesamt hatten wir nur fünf Regentage. Wir sind damit unserem Ziel, das Gasthaus zu Weihnachten zu eröffnen, ein großes Stück näher gekommen und wir sind überzeugt, dass wir den Eröffnungstermin einhalten können."

Die haustechnischen Gewerke Sanitär, Heizung, Lüftung, Elektrizität seien bereits im Gang und auch die ersten Fenster seien bereits eingesetzt. Ebenfalls seien die Fundamente für den geplanten Skywalk schon gesetzt.

Einziger Wermutstropfen ist, dass die in der Ausschreibung berechneten Kosten nicht eingehalten werden können. "Die konjunkturelle Lage hat bewirkt, dass die Preise angezogen haben", erklärte Architekt Albert Vögele. Waldgenossenschaftsvorsitzender Markus Huber rechnet mit einer Kostenerhöhung um 20 bis 30 Prozent. Der Bau des Gasthauses war mit 2,5 Millionen Euro veranschlagt.

"Wir sind froh und dankbar, dass heute Richtfest ist. Wir haben seit dem Freiwerden der Hornisgrinde Jahre darauf hin gefiebert und vonseiten der Gemeinde alles getan, dass auf der Hornisgrinde wieder wie ehemals ein Gasthaus gebaut werden kann", freute sich Bürgermeister Reinhard Schmälzle. Er dankte der Waldgenossenschaft, dass sie unterhalb der Grindehütte Bäume herausgenommen hat, so dass sich vom Südbalkon des Gasthauses ein freier Blick zum Mummelsee und in Richtung Südschwarzwald bietet. Der Blick nach Westen reicht ins Rheintal und bis zu den Vogesen.

Das letzte Wort hatten die Zimmerleute Daniel Bäuerle und Peter Börsig, nachdem der geschmückte Richtfestbaum auf dem Dachstuhl gesetzt war. Nach altem Zimmermannsbrauch ließen sie mit einem Glas Wein die Waldgenossenschaft hochleben, leerten ein weiteres auf die Zimmerleute und Handwerker und warfen das Glas mit dem Wunsch in die Tiefe, dass seine Scherben der Bauherrin Glück bringen mögen. Damit war der offizielle Teil des Richtfestes beendet und Architekt, Handwerker und Waldgenossen begaben sich zum Richtschmaus im Keller des Rohbaus. Diesen lieferte der künftige Pächter, die Familie Zepf.

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