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Baumallee in der Straßenmitte
Zahlreiche Bürger bringen sich mit Anregungen bei der Neugestaltung der Gartenstraße ein. Foto: Nickweiler
06.10.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (cn) - Dass es die Stadt, wenn es um die Gestaltung des Wohnumfeldes geht, in Sachen Bürgerbeteiligung ernst meint, wurde am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung im Friedrichsbau deutlich. Zahlreiche Anwohner der Gartenstraße nutzten die Möglichkeit, in gestalterischen Fragen Vorschläge einzubringen.

"Wir brauchen Sie als Anwohner und Bürger", unterstrich Barbara Thévenot die Bedeutung einer breiten Akzeptanz bei einer späteren Umsetzung der Maßnahme. Sie sprach bei dem Entwurf der Verbindungsstraße zwischen Stadtpark und Bahnhof von einer "mutigen Gestaltung". Mutig insofern, als dass in der Gartenstraße der Zukunft alle Verkehrsteilnehmer (Anwohner, Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer) gleichberechtigt die Straße nutzen sollen.

Der Entwurf beinhaltet eine reduzierte Anzahl von momentan 13 auf zehn Parkplätze entlang der Straße, eine Baumallee in der Straßenmitte und einen nivellierten Straßenkörper, bei dem Verkehrsfläche und Fußgängerpfad auf eine Ebene abgesenkt sind. Die einheitliche Ebene soll mit einem rauen Pflasterbelag optisch markiert werden. Zudem ist vorgesehen, die Oberflächenentwässerung mittig zur Straße in einer Rinne zu bündeln.

Nach einer Kurzpräsentation teilte sich das Publikum in vier Gruppen auf, um im direkten Austausch mit den Mitarbeitern der Stadt über die Pläne zu sprechen. "Wie stellen Sie sich die Aufwertung Ihres Wohnumfeldes vor?", lautete eine der ersten Fragen, anhand derer beispielsweise Dominik Weiler vom Tiefbauamt die Interessen der Anwohner zu eruieren versuchte.

Schnell entstand in einer Gruppe eine intensive Diskussion über bestehende Schwierigkeiten etwa mit parkenden Autos, die die Sicht versperrten. So stellten einige Anwesende fest, dass westlich der Gartenstraße die Parksituation durch Bahnpendler erschwert würde. "Die Leute wollen Park und Ride machen, haben aber keine anderen Parkplätze als in der Gartenstraße", sagte ein Anwohner. Grundsätzlich wurden zu wenig Parkplätze im Bereich des Ärztehauses moniert. Beim Parkverhalten mangele es an Respekt, fasste Thévenot zusammen.

"Wie sollen die Lastwagen, die Material auf das Werksgelände der Konkordia anliefern, mit den parkenden Autos problemlos auf das Areal fahren können?", gab ein anderer Anwohner zu bedenken. In diesem Zusammenhang wurde die Idee einer Einbahnstraßen-Regelung angesprochen.

Um den Anliegen der Fußgänger gerecht zu werden, wünschten sich die Anwesenden eine größtmögliche Barrierefreiheit. Weiter wurde aus Sicht der Anwohner vorgeschlagen, ausreichend Mülleimer aufzustellen, um fahrlässiges Wegwerfen von Müll auf die Straße und in Vorgärten zu vermeiden. Außerdem solle auf Sitzbänke in der Gartenstraße verzichtet werden, damit man ungebetene und Lärm verursachende Gäste, vor allem nachts, nicht unnötig anlocke.

"Die Anwohner haben sich mit ihren Anregungen kräftig ins Zeug gelegt", dankte Oberbürgermeister Hubert Schnurr den Bürgern für ihre Ideen. Nun wird sich der Gemeinderat mit den Entwürfen beschäftigten. Der Beginn der Umgestaltungsmaßnahme ist für Herbst 2019 vorgesehen.

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