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Mehr Licht und deutliche Energieersparnis
In der Gutenbergstraße nehmen Bürgermeister Jürgen Pfetzer, Jörg Riekenberg, Ortsbaumeister Christian Chromy und Gerhard Seifermann die Umstellung auf die LED-Straßenbeleuchtung vor. Foto: Gemeinde
24.10.2018 - 00:00 Uhr
Ottersweier (red) - Rechtzeitig zum Beginn der dunklen Jahreszeit ist die Installation von LED-Leuchten in Ottersweier, die vor fünf Jahren auf den Weg gebracht wurde, abgeschlossen: Die konventionellen Leuchtmittel in öffentlichen Bereichen sind inzwischen zu 100 Prozent durch die umweltschonenden Produkte ersetzt worden. Nach der vollzogenen Umrüstung brennen insgesamt 1070 LED-Leuchten in der Gesamtgemeinde, wie Gerhard Seifermann, Leiter Netzplanung der beauftragten Syna GmbH, bei einem Pressetermin mitteilte: "Die letzten 276 haben wir in diesem Jahr angebracht."

Die Umstellung bedeutete eine Investition in Höhe von 75 000 Euro. 20 Prozent dieser Summe konnten über Zuschüsse des Bundesumweltministeriums gedeckt werden, die Gemeinde schulterte letztlich "nur" rund 60 000 Euro.

"Wir erwarten eine Energieeinsparung von bis zu 70 Prozent", zeigte sich Bürgermeister Jürgen Pfetzer zuversichtlich, die Investitionskosten innerhalb von sechs Jahren amortisieren zu können.

Schon 2017 habe die Energieersparnis spürbar zu Buche geschlagen: "Die Stromkosten beliefen sich im vergangenen Jahr auf etwa 32 000 Euro gegenüber durchschnittlichen 75 000 Euro vor der Umrüstung." Für die Umwelt bedeutet die Energieeinsparung eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes von circa 165 Tonnen, betonte Jörg Riekenberg, Standortleiter der Syna GmbH in Rheinmünster. Er sieht aufgrund des farblichen Wechsels der Beleuchtung von gelb auf "neutrales Weiß" auch optische Vorteile.

Die Resonanz bei den Bürgern sei durchweg positiv, berichtete Pfetzer. "Für sie zählt natürlich auch das höhere Sicherheits- und Komfortempfinden", sagte er mit Blick auf die bessere Ausleuchtung der Straßen. Auf Bitten von Bürgern habe man jüngst auch bei einer Bushaltestelle an der K3750 die erste Solarleuchte mit LED-Technik errichtet.

Dies hatte sich Seifermann zufolge etwas komplizierter dargestellt als erwartet: "Es war nicht ganz einfach, den richtigen Hersteller zu ermitteln. Letztlich gelang es uns aber, das passende Produkt zu finden."

Da an der Haltestelle zwischen Ottersweier und Unzhurst kein Stromanschluss vorhanden sei, habe man sich für LED-Solartechnik mit Akku entschieden.

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