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Im Neubaugebiet Hofmatten rollen 2019 die Bagger an
Knapp 80 Mooser Bürgerinnen und Bürger kommen zur Einwohnerversammlung in die Karl-Reinfried-Halle. Foto: Gabriel
24.10.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (mig) - "Hit Owe geht's rund." Diese Bemerkung eines Bürgers zu Beginn der Einwohnerversammlung in Moos am Montagabend ließ aufhorchen. Tatsächlich ging es aber dann in der Karl-Reinfried-Halle ganz friedlich zu.

Drei Jahre nach der letzten Versammlung saß die Verwaltungsspitze aus dem Bühler Rathaus diesmal knapp 80 Moosern gegenüber. Rede und Antwort standen Oberbürgermeister Hubert Schnurr, Bürgermeister Wolfgang Jokerst, die Ortsbeauftragte Rosi Oser sowie die Fachbereichsleiter Martin Bürkle und Wolfgang Eller. Manche Themen von damals seien wieder aufgetaucht, berichtete Schnurr über die schriftlich gemeldeten Themen im Vorfeld. Als Beispiel nannte er den Wunsch nach einer größeren Überdachung als Sonnen- und Regenschutz bei der Einsegnunshalle. "Das werden wir jetzt mal prüfen", sagte das Stadtoberhaupt zu. Doch gebe es im Schnitt nur drei Beerdigungen pro Jahr.

Das Neubaugebiet Hofmatten geht 2019 in die Umsetzung, sagte Wolfgang Eller zu. Kanal und Straße zur Erschließung sollen im kommenden Jahr gebaut werden, 2020 die ersten Grundstücke in den Verkauf gehen. Der Quadratmeterpreis stehe noch nicht fest. Er werde vom Gemeinderat beschlossen.

Die Fußgängerampel in der Mooser Straße kommt, aber sie wird teuer, weil in diesem Zug auch die nahe Bushaltestelle umgebaut werden müsse. Das erfuhren die Mooser von Martin Bürkle. Die Geldmittel dafür werde die Verwaltung für den Haushalt 2019 anmelden, der Gemeinderat werde darüber entscheiden.

Zum ersten Mal hörte der OB, dass die Firma Ayus regelmäßig von 40-Tonnern angefahren werde, obwohl ihre Zufahrtsstraße nur ein "besserer Feldweg" sei. Ein Ausbau sei nicht geplant, und es gebe die Zusage des Unternehmens, dass mit kleinen Lkw angeliefert werde, so Schnurr.

Großes Interesse hatten die Bürger an den Ergebnissen von Geschwindigkeitsmessungen. In der Mooser Straße sei im September zwei Stunden lang gemessen worden. Von 249 Fahrzeugen seien nur zwei zu schnell gefahren, berichtete Bürkle. Er habe beim Ortsrundgang am Montagnachmittag aber dort selbst eine aggressive Fahrweise beobachtet und sehe Regelungsbedarf. In der Weiherstraße sei dreimal kontrolliert worden, ob Tempo 30 eingehalten werde. Beim ersten Mal seien 28 Prozent der Fahrzeug zu schnell gewesen, beim dritten Mal dann deutlich unter zehn Protzen, so Bürkle. Keine Erkenntnisse habe die Polizei über den oder die Täter, die in der Weiherstraße kürzlich Nagelbretter ausgelegt hatten, erklärte er auf Nachfrage.

Während des Ortsrundgangs der Verwaltung zusammen mit der Ortsbeauftragten Rosi Oser am Nachmittag war bereits geklärt worden, dass eine neue Bodenhülse für den Weihnachtsbaum erforderlich sei und fehlende Blumenkübel in der Karlstraße ersetzt werden sollen. Man habe außerdem erkannt, dass die Feldstraße schlecht ausgeleuchtet sei und eine Aufwertung des Spielplatzes sinnvoll wäre.

Zur nächsten Bürgerbeteiligung sind die Mooser am Montag, 12. November, eingeladen. Ab 18 Uhr geht es in der Karl-Reinfried-Halle um ein Sanierungskonzept für die Halle und den Standort des Kindergartens.

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