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Praktika in englischen Kitas
Praktika in englischen Kitas
15.11.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (wv) - Zeitaufwand und Einsatz wurden belohnt: Die Elly-Heuss-Knapp-Schule wurde erstmals in "Erasmus plus" aufgenommen, ein EU-Programm zur allgemeinen und beruflichen Bildung. Acht angehenden Erzieherinnen und Erzieher, die nach vierwöchiger Mitarbeit in englischen Kindertageseinrichtungen nach Bühl zurückgekehrt waren, erhielten nun den "Euro-Pass Mobilität".

Der Feierstunde am Dienstagnachmittag in der Aula der kurz "Elly" genannten Schule gab Sozialpädagoge Tobias Hölscher mit der Klasse 2BKSP2/1 den musikalischen Rahmen. Dem Ort des Erasmus-plus-Aufenthalts erwiesen sie mit einem Kinderlied in englischer Sprache Reverenz.

In ihrem Willkommen zitierte Abteilungsleiterin Ingrid Sies Mark Twain: "Man muss reisen, um zu lernen." Sie ergänzte, "dass Erasmus uns das ganz und gar nicht einfach machen würde, wussten wir zu Beginn noch nicht." Die Teilnahme der "Elly" an "Erasmus plus" sei weithin einzigartig. Als nächste Fachschule für Sozialpädagogik, die das tue, sei ihr jene in Weinheim bekannt, merkte Sies an. Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung seien sowohl für das Lehrer-Team als auch für die Schülerinnen und Schüler höchst arbeitsintensiv gewesen.

Berge von Papier habe man bewältigt. So habe die Schule für 30- bis 50-seitige Anträge die Grundlagen erarbeiten und Informationen zusammentragen müssen. Die Teilnehmer mussten den Lebenslauf in Englisch sowie Wochen-, Praktikums- und Abschlussberichte anfertigen und in den Gasteinrichtungen zwei Bildungsaktivitäten auf Englisch anbieten.

Die Projektleiterin Anja Kirch hatte Fortbildungen besucht. Tatkräftig unterstützt wurde die Lehrerin bei der Organisation von ihren Kolleginnen Christina Paulusch, Nadine Beier und Galina Stroinoff.

Die Arbeit für "Erasmus plus" hat sich bis jetzt auf mehr als ein Jahr summiert. Im Januar wurden die Anträge gestellt, im Mai traf die Zusage ein. Mit beträchtlichen EU-Fördergeldern konnten die Aufenthalte weitestgehend finanziert werden. Als Partner in England wirkte die Tellus Education Group mit, die Gastfamilien und Kindertageseinrichtungen vermittelte und von den Praktikanten ein großes Lob erhielt.

Projektleiterin Kirch resümierte: "Es hat sich gelohnt. Wir als Schule werden mit ,Erasmus plus' weitermachen." Acht Teilnehmer weilten unlängst in der englischen Hafenstadt Plymouth, weitere sechs werden im Februar folgen. In der Feierstunde erhielten die Rückkehrer den fünfseitigen, in Deutsch und Englisch abgefassten "Euro-Pass Mobilität", der ihre erzielten Lernfortschritte dokumentiert. Es waren dies: Nadja Hofmann, Lorena Erz, Viktoria Bürger, Philipp Hildenbrand, Egzon Neziri, Svenja Dilzer und Katrin Ritter. Weil erkrankt, konnte Jasmin Werner ihre Urkunde nicht im Festakt entgegennehmen. An die Schüler gewandt, meinte Kirch: "Ich bin überzeugt, dass Ihr durch diesen Auslandsaufenthalt viele neue Kompetenzen erworben habt."

Davon erhielt das Auditorium einen guten Eindruck, als die Teilnehmer ihre englischen Wochen in einer Präsentation lebendig darstellten, unter anderem die von ihnen in der Praxis erlebten Unterschiede zwischen deutschen und englischen Kindertagesstätten.

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