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Simulierte Gespräche, aber reale Chancen
Simulierte Gespräche, aber reale Chancen
22.11.2018 - 07:10 Uhr
Bühl (red) - Beim Gedanken an das erste Bewerbungsgespräch macht sich bei vielen Schülern Nervosität breit. Wie verhalte und kleide ich mich richtig? Was muss ich mitbringen und was beachten? Um diese Fragen nicht erst nach dem ersten Ernstfall beantworten zu können, hatten Acht- bis Zwölftklässler am Montag und Dienstag die Möglichkeit, das richtige Bewerben beim Planspiel "Ready-Steady-Job" im Bürgerhaus Neuer Markt zu üben. Dabei bestand die Gelegenheit, in fiktiven, aber realistisch gestalteten Bewerbungsgesprächen das Auftreten zu testen und das zugehörige Verhalten zu üben.



Organisiert hatten die Veranstaltung bereits zum vierten Mal die Schulsozialarbeiter der Aloys-Schreiber-Schule, der Bachschlossschule, der Carl-Netter-Realschule und des Windeck-Gymnasiums. Rund 30 Jugendliche nutzten die Chance, ihre Bewerbungsmappe einigen der rund 40 anwesenden Arbeitgebern zu überreichen und mit Personalern ein Bewerbungsgespräch zu führen. Vertreten waren die verschiedensten Berufsgruppen, von Pflegediensten und Handelsketten bis zur Polizei. Auch die Stadtverwaltung war an beiden Tagen vor Ort. Und auch wenn der eigene Traumberuf nicht vertreten war, konnten die Schüler durch das Bewerbungsgespräch und das anschließende Feedback an Sicherheit und Routine gewinnen. Anhand eines Rückmeldebogens erhielten sie nach den zehnminütigen Gesprächen eine direkte Rückmeldung zu Händedruck, Ausdruck und Bewerbungsmappe.

Monika Weil, Veranstalterin und Schulsozialarbeiterin der Carl-Netter-Realschule, freute sich, dass die Schüler ihrem Ziel, in einer solchen Gesprächssituation sicher aufzutreten, von Gespräch zu Gespräch nähergekommen seien.

Für einen Schüler war "Ready-Steady-Job" ein besonderer Glücksfall: "Eigentlich wollte ich in einen kaufmännischen Beruf. Es war mir nicht bewusst, dass ich meine Fähigkeiten im Technikunterricht nicht außer acht lassen darf", erzählte er. Deshalb wolle er sich nun auch bei einer Raumausstatter-Firma bewerben. An deren Stand habe er sich beim Übungsbewerbungsgespräch sehr wohlgefühlt.

Aber auch die Unternehmen selbst profitierten von der zweitägigen Veranstaltung. So konnten sie potenzielle Auszubildende kennenlernen und für ihr Unternehmen werben, beispielsweise in Form eines Praktikumsangebots. Kerstin Wäldele, Schulsozialarbeiterin an der Bachschlossschule, betonte: "Sie kommen vor dem eigentlichen Bewerbungsverfahren in Kontakt mit Jugendlichen." So könnten für das Unternehmen passende Persönlichkeiten schon jetzt gebunden werden.

Von dieser Wechselwirkung ist auch Frank Armbruster überzeugt. Der Sozialarbeiter der Aloys-Schreiber-Schule berichtete von zunächst skeptischen Firmen, die sich schnell zu festen und begeisterten Partnern der Veranstaltung entwickelt hätten. Nach sechs Monaten Vorbereitung habe sich auch in diesem Jahr der Aufwand gelohnt.

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