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Oberbrucher wünschen durchgängig Tempo 30 in der Seestraße
Oberbrucher wünschen durchgängig Tempo 30 in der Seestraße
28.11.2018 - 00:00 Uhr
Bühl (ar) - Die von der Stadtverwaltung angebotene Bürgerversammlung nahmen die Oberbrucher gerne zum Anlass, ihr Herz auszuschütten. Rund 60 Bürger kamen am Montagabend in den Bürgersaal, um verschiedene, von der engagierten Bürgervereinigung bestens vorbereitete Anliegen vorzutragen.

Bereits am Nachmittag machte sich Oberbürgermeister Hubert Schnurr bei einem Vorort-Rundgang durch Oberbruch gemeinsam mit dem Ortsbeauftragten Arnold Röll, dem Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, Wolfgang Eller, und Andreas Bohnert vom Ordnungsamt ein Bild insbesondere von der Seestraße und der dortigen Verkehrssituation. Vieles wurde seit der letzten Bürgerversammlung im Februar 2016 von der Stadt auf die Wege gebracht wie die Fassadensanierung am Verwaltungsgebäude, der neue Anstrich im Bürgersaal, die Sanierung des Daches am Kindergarten oder die Rückverlegung der Bushaltestelle vor das Rathaus.

Gut angenommen werde die Ampel für Fußgänger in der Seestraße, hieß es. Jedoch wünschen sich die Bürger hier ein zusätzliches Blinklicht, damit auch die Autofahrer die Ampelanlage besser wahrnehmen. Nicht ganz einfach dürfte der Wunsch der Bürger nach einem durchgängigen 30er-Tempolimit in der Seestraße erfüllt werden können.

"Die zunehmende Verkehrsbelastungen der Seestraße durch Schwerlastverkehr sorgt nicht gerade für Entspannung", sagte Frank Braun, Vorsitzender der Oberbrucher Bürgervereinigung. Um für mehr Sicherheit zu sorgen, soll demnächst beim Parkplatz am Hotel Krone ein Schild auf die gefährliche Ausfahrt hinweisen, wie OB Schnurr sagte.

Weiterhin sollen mehr Kontrollen in der Seestraße, auch in den frühen Morgen- und späten Abendstunden durchgeführt werden. Freuen dürfen sich die Oberbrucher auf einen neuen Fahrbahnbelag in der Seestraße. Die Arbeiten hierfür sollen voraussichtlich im kommenden Jahr beginnen, so Schnurr.

Angesprochen wurde auch der Mangel an fehlenden Baugrundstücken, um junge Familien am Ort halten zu können. Wie Hubert Schnurr informierte, ist im fortgeschriebenen Flächennutzungsplan (FNP) das künftige Baugebiet "Im Kinzhurst" bereits festgeschrieben. In der Fortschreibung des FNP bis 2030 sollen in Oberbruch ebenso eventuelle Bauflächen im Unterkirchweg und parallel zur Mühlstettstraße aufgenommen werden.

Positive Entwicklungen gibt es im Oberbrucher Gewerbegebiet, das rund 4,5 Hektar Baufläche anbietet. Wie Schnurr sagte, hätten sich bereits zwei Unternehmen angesiedelt, ein drittes werde aktuell gebaut. Im kommenden Jahr werde sich eine Firma aus dem Elektroniksektor mit 120 Arbeitsplätzen im Oberbrucher Gewerbegebiet ansiedeln. Entsprechende Pendlerparkplätze sollen in das Gewerbegebiet integriert werden, erklärte Wolfgang Eller.

Auf der Wunschliste der Oberbrucher Bürger stehen weiterhin die Sanierung des Bolz-, Fest- und Parkplatzes hinter dem Bürgersaal, die Sanierung des Fahrbahnbelags am südlichen Ende der Mühlstettstraße, die Fortsetzung der Renovierung der Wendelinus-Kapelle, neue Sanitäranlagen im Bürgersaal, mehr Attraktivität auf den Spielplätzen und Ortsschilder mit Austauschtafeln für örtliche Veranstaltungshinweise.

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