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Vorfreude auf eine schöne Bescherung
17.12.2018 - 00:00 Uhr
Von Karin Heineke-Dietz

Bühl - Das Konzert stand unter dem Motto: "vorFreude" - der Vorfreude auf frohe und glückliche Weihnachten. Dazu hatten die vielen Mitwirkenden der Städtischen Schule für Musik und darstellende Kunst am Vorabend des dritten Advents im Bürgerhaus Neuer Markt in Bühl ein umfangreiches Programm vorbereitet. Da gab es Klassisches und Besinnliches sowie Pop und Jazz in Solo- oder Ensemblebeiträgen zu hören. Auch Ballett-Darbietungen sorgten für Abwechslung.

Als wunderbarer Konzerteinstieg gelang Arno Venter auf dem Waldhorn das "Nocturne op. 7" mit einem weichen und einfühlsamen Ansatz, der über die Register hinweg die Klangwirkung noch erhöhte. Das Horn ist durchaus kein leicht zu spielendes Instrument. Anschließend begrüßten der Vorsitzende des Musikschul-Freundeskreises, Dr. Markus Schaub, und Bürgermeister Wolfgang Jokerst die zahlreichen Besucher, was im Folgenden auch Christoph Stengel für die Musikschule tat, der die Anwesenden immer wieder ermunterte, dem Freundeskreis und Förderverein beizutreten, um die Musikschularbeit zu unterstützen. Der neue Leiter der Musikschule, Bernhard Löffler, hatte der Veranstaltung aus Krankheitsgründen nicht beiwohnen können.

Das Klarinetten-Quartett verbreitete Besinnliches auf die Weihnachtszeit mit "O Tannenbaum" und bekam dafür viel Beifall. Die "Ungarische Rhapsodie" für Flöte und Klavier stellten Franziska Wassmer (Querflöte) und Roman Kühn (Klavier) perfekt in Tempo und Phrasierung vor. "Tempo siciliana" war beim Querflöten-Trio mit Franziska Wassmer, Pia Hüttemann und Aileen Benner angesagt, die eine liebliche Melodie im harmonischen Einklang darboten.

Lieblich ging es mit dem Gitarren-Ensemble bei "Somewhere in my Memory" und "Merry Christmas, Darling" weiter, wobei Besinnliches eine perfekte musikalische Ummantelung erhielt. Das Streich-Ensemble Tutti Frutti sagte mit kräftiger Unterstützung der Celli "den lieben Advent an" und schickte fröhliche "Weihnachtsgrüße" aus verschiedenen Ländern in den Saal. Die erst achtjährige Romy Schmidt glänzte auf ihrem Cello mit dem "Allegro" aus der Sonate B-Dur von Romberg auf das Vorzüglichste. Sie beherrschte ihr Instrument in den Grundfesten äußerst gut und erzeugte ein warmes Klangfeld.

Die Gesangsklasse Vokal-Total, begleitet am Klavier von ihrem Leiter Christoph Stengel, sang in "Al Shlosha" auf Hebräisch von Gerechtigkeit, Wahrheit und Frieden. Sauber in der Höhe intonierten die 18 Sängerinnen und Sänger "Maria durch ein Dornwald ging". In "Angel's Carol" verbreiteten die schönen Sopranstimmen viel Stimmungsvolles. Fünf Balletteusen tanzten anschließend in hübschen Kostümen nach Bachscher Musik und beendeten damit den ersten Teil des Konzertes.

Nach der Pause war das Ballett-Repertoire mit "Im Winterwald" aus Tschaikowskis "Nussknacker" im zauberhaften Umfeld zu erleben. Der "Weihnachtsmann" war mit vielen Geschenken auf seinem Schlitten beladen. Das wird wohl eine schöne Bescherung geben...

Amelie Schloss und Fabian Busch begeisterten auf ihren Oboen mit der "Gigue 1 und 2" von Naudot, Lea Leutner und Jascha Fritz taten dies auf ihren Saxofonen mit "Let it snow" ebenso kurz und bündig. Johanna Giedt und ihre Oboen-Lehrerin Susanne Edler-Stoll schlossen sich mit einem "Duo a-Moll" von Händel an. Im interessanten Klangspiel fügten sich bei "Deck the Hall" das Oboen- und Saxofon- Ensemble zusammen. Dem folgten die "Engel auf dem Feld" , eine weihnachtliche Weise, die das Klarinetten- Trio mit Bravur meisterte.

Ihren großen Auftritt hatte die Big Band "Torture Brass" mit Pirmin Ullrich im jazzigen Korsett. Hier wurde mit "Two of us" im biegsamen Sound die Stimmung im Saal angefacht, was sich beim "Libertango" im raffinierten Wechselspiel der Instrumentengruppen fortführte und seinen Höhepunkt in "Welcome to the Jungle" durch den harten Beat des Schlagzeugers fand. Aber man konnte auch piano: Kleine und große weihnachtliche Zwerge probten mit "Rudolph on the water" und "Feliz Navidad" bei technischer Unterstützung einen wahrhaften Aufstand, was das Publikum mit viel Applaus zu würdigen wusste.

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